Golf-Caddies: Tragende Rolle - DER SPIEGEL
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Golf-Caddies Tragende Rolle

Sie tragen den Spielern die Tasche - aber das ist längst nicht alles: Golf-Caddies kennen die Plätze in- und auswendig, dienen als Blitzableiter für ihren Chef und manchmal auch als bester Freund.
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25 Jahre lang hat Jim Mackay, genannt "Bones", Phil Mickelson über die Schulter geschaut. Ein Vierteljahrhundert lang war er der Mann an der Tasche des Golf-Superstars. Nun beenden die beiden ihre Zusammenarbeit.

Foto: Marc Serota / REUTERS
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Insgesamt gewann das Duo 41 Titel, darunter fünf Majorturniere. Hier bejubeln Mackay und Mickelson den bisher letzten großen Sieg des US-Amerikaners, den Gewinn der Open Championship 2013 im schottischen Muirfield.

Foto: Jon Super/ AP
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"Meine Beziehung und Vergangenheit mit 'Bones' geht weit über Golf hinaus", teilte Mickelson im Zuge der Trennung mit: "Ich werde ihm auf ewig für alles dankbar sein, was er für mich getan hat." Und das ging weit über das Tragen der Tasche hinaus.

Foto: Charles Baus / AP
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Caddies kennen die Plätze meist besser als die Spieler, sie tragen Karten der Bahnen mit sich und Infos über Gefälle der Grüns, Wuchsrichtung des Grases und Einfallswinkel des Winds.

Foto: Robert Galbraith / REUTERS
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Falls das Wissen in einem Turniersieg gipfelt gibt es zur Belohnung eine Umarmung - und in der Regel zehn Prozent der Siegprämie. Als Caddy eines Superstars wie Mickelson brachte es Mackay selbst zum Millionär.

Foto: Brian Snyder / REUTERS
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Nicht nur deshalb freuen sich Spieler und Caddie gemeinsam (hier nach einem Birdie-Putt bei der British Open 2013 in Murfield)...

Foto: Toby Melville/ REUTERS
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...oder leiden gemeinsam, so wie hier, nach einer vergebenen Eagle-Chance beim Masters 2012.

Foto: Mark Blinch / REUTERS
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"Bones" ist nicht der einzige Caddy, der es selbst zu etwas Star-Ruhm gebracht hat. Mike Cowan ist eine Legende unter den Taschenträgern. Der Mann mit dem Walrossbart ist in der Szene unter seinem Spitznamen "Fluff" bekannt, was soviel heißt wie Flaum. Er war Tiger Woods' Caddy in dessen ersten Profijahren.

Foto: Gary Hershorn
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Später wechselte Woods zu Steve Williams, der Neuseeländer und der Superstar bildeten zwischen 1999 und 2011 ein höchst erfolgreiches Duo. Die Trennung verlief wenig harmonisch, Williams lästerte später ordentlich über Woods - und wechselte zu einem anderen Star.

Foto: Brian Snyder / REUTERS
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Fortan war er mit Adam Scott unterwegs, der Australier gewann mit Williams als Caddy ebenfalls das Masters in Augusta und schaffte den Sprung auf Platz eins der Weltrangliste.

Foto: Mark Blinch / REUTERS
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Auch Jordan Spieth und Michael Greller sind seit Jahren ein eingespieltes Team - die US-Amerikaner feierten auch schon den Sprung an die Spitze der Weltrangliste sowie einen Triumph beim Masters.

Foto: Kevin C. Cox / Getty Images
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Derzeit ist Dustin Johnson die Nummer eins der Welt, der US-Amerikaner konnte das Masters zwar noch nicht gewinnen, aber die US Open. Er setzt beim Caddy auf jemanden, der ihn besonders gut kennt: seinen Bruder Austin. Ähnliche Wege schlägt jetzt auch Mickelson ein - für den Rest der Saison hat er seinen Bruder Tim als Caddy verpflichtet.

Foto: Warren Little / Getty Images
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?