Goodwood Festival of Speed Stelldichein der Legenden
Gemütlicher Star: Dieser auf Hochglanz polierte Rolls Royce 20HP aus dem Jahr 1925 war Teilnehmer der Klassiker-Parade. Allerdings war die Fahrt von Gemütlichkeit geprägt und nicht von einem Sturm auf den Gipfel des Berges.
Jaguar XJS Trans-Am: Dieser britische Renner sorgte mit seinem 5,3-Liter-V12 für Getöse. Mit dem Wagen erreichte 1977 und 1978 das Rennteam Group 44 den Sieg in der amerikanischen Trans-Am-Serie.
Indy-Star: Mit diesem Thompson Buick Special trat der Fahrer Dan Gurney 1962 beim legendären Indy 500 an.
Renault Alpine: Seit die Franzosen die Studie einer Neuauflage des Alpine beim Formel-1-Rennen in Monaco gezeigt haben, ist der Wagen ein gern gesehener Gast. Darum durfte er auch in Goodwood nicht fehlen.
Renault Alpine A110: Nicht nur die Neuauflage des französischen Klassikers war am Start, sondern auch dieses Original aus den Siebzigern. Mit diesem Wagen erreichte der Franzose Jean-Luc Thérier 1973 den dritten Platz bei der Schweden-Rallye - und das ohne Training und zwei Tage nach seiner Hochzeit.
Getarnter Promo-Auftritt: Mittlerweile nutzen viele Autohersteller das Festival of Speed als Marketing-Plattform. So fuhr Mercedes CLS Shooting Brake im AMG-Trimm vor. Die Tarnung erinnert etwas an einen Dienstwagen der Safari-Serie "Daktari".
Very british: Auch Jaguar nutzt das Festival of Speed, um einen Ausblick auf ein künftiges Modell zu geben. Rund ein halbes Jahr vor Markteinführung zeigte der Hersteller den kleinen F-Type Roadster.
Hurra, wir leben noch: Angeblich musste Lotus 500.000 Pfund bezahlen, um seine Autos an diese Skulptur zu hängen. Allerdings ist die Zukunft der Marke ungewiss.
Nissan Leaf: Die Briten sind bekannt für speziellen Humor. Da wundert dieser Rekord kaum: Der Elektrowagen hat den Hillclimb als Schnellster absolviert. Allerdings war die Konkurrenz eher dünn. Der Nissan war im Rückwärtsgang unterwegs.
Nissan Leaf Nismo RC: Der japanische Hersteller war auch zu Gast mit der Rennversion des Nissan Leaf. Der Elektro-Flitzer verfügt zwar über den herkömmlichen E-Motor, aber eine drastische Gewichtsreduzierung sorgt für eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 6,8 Sekunden. Die Serienvariante benötigt für den Standard-Sprint 11,9 Sekunden.