Google-Herausforderer: Microsofts Bing - DER SPIEGEL
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Google-Herausforderer Microsofts Bing

Bing klingt blöd, ist es aber nicht: Im ersten, kurzen Test zeigt sich Microsofts dritter Versuch, eine Suchmaschine zu schaffen, die auch etwas findet, als ziemlich clever. Weniger breit aufgestellt als Google punktet Bing ausgerechnet da, wo es Google weh tut: bei Themen- und Bildersuchen.
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Bing: Auf den ersten Blick schön bunt, aber ähnlich reduziert wie Google.

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Ergebnisliste: Farbig abgesetzte Anzeigen vorab, darunter die Suchergebnisse. Die sind - vor allem bei sachlichen Recherchen - sehr treffsicher und können sich problemlos mit der Finde-Qualität von Google messen lassen.

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Bildersuche: Bings Glanzstück. Beim Mouse-Over über ein Bild öffnet sich (wie hier im Bild) ein Fenster mit Zusatzinfos. Wer auf das Bild klickt, bekommt eine Seitenvorschau.

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Eingeengte Bildsuche: Ausschnitt aus einer Bildliste nach Aktivierung von "ähnliche Bilder". Sehr, sehr vieles passt da schon perfekt - und was nicht passt, kann man per Feedback-Funktion melden, ...

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... die sich per Mausklick öffnet: Hier spannt Microsoft die Nutzer ein, um ein ständiges Feedback über die Güte seiner Bildsuche zu bekommen.

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Dynamische Eingrenzung der Suche: Man kann Bilder nach diversen Kriterien sortieren (oder aussortieren).

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Maps: Routenplanung trifft Sightseeing. Das erinnert an die Google-Maps- und Earth-Features, kann ihnen aber nicht das Wasser reichen.

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Sachliche Kurzinfos: Nicht die Community, sondern kommerzielle Partner liefern die Informationen für die Karten zu. Was Microsoft selbst nicht darstellen kann, verlinkt Bing einfach. Das ist pragmatisch - vor allem, da die Maps-, Shopping- und News-Funktionen nicht mehr als Zusatzfeatures der Suche darstellen.

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?