Nexus 4 Das ist das neue Google-Smartphone
Google Nexus 4: Das neue Top-Handy des Internetkonzerns bündelt fast alle aktuellen Mobilfunktechnologien zu einem ungewöhnlich niedrigen Preis.
Die Rückseite des Gehäuses wird von einem Punktemuster geschmückt, das an die Optik der "Matrix"-Filme erinnert.
Allerdings ist das Muster nur unter bestimmten Blickwinkeln bei passender Beleuchtung sichtbar.
Anschlussseitig ist das Nexus 4 spartanisch ausgestattet. Ein USB-Anschluss sorgt für Kontakt mit PC oder Ladegerät.
Die Rückkamera schießt Bilder mit 8-Megapixel-Auflösung.
Der Lautsprecher des Nexus 4 muss sich mit einer winzigen Öffnung begnügen. Die Einfassung des Gehäuses ist leicht aufgeraut und sorgt dafür, dass das ansonsten sehr glatte Handy rutschfest in der Hand liegt.
Der Sim-Karten-Steckplatz ist nur mit Hilfe eines mitgelieferten Spezialwerkzeugs zu öffnen. Für Büroklammern ist das Loch der Auswurffeder zu eng.
Größenvergleich: Neben dem Samsung S III wirkt das Nexus 4 nur aufgrund seiner geringfügig anderen Bauform etwas anders, ist ansonsten genau so groß.
Genau wie Samsungs Top-Handy gehört das Nexus 4 zu den schlanken Smartphones.
Sieht gut aus, funktioniert aber nicht: Mit dem Ladekissen, das Nokias Lumia 920 klaglos und drahtlos mit Strom betankt, mag sich das Nexus 4 nicht aufladen lasen.
Neues Betriebssystem: Das Android 4.2 auf dem Nexus 4 stellt häufig benötigte Funktionen per Fingerwisch bereit.
Verbrauchskontrolle: Weil Mobilfunk-Flatrates keine echten Flatrates sind, lohnt es sich, den Datenverbrauch im Auge zu behalten.
Per Druck auf die rechte Funktionstaste wird in Android eine Übersicht der aktiven Apps aufgerufen. Nicht mehr benötigte Programme kann man per Fingerwisch aus dem Arbeitsspeicher löschen.
Google Maps: Die Karten funktionieren gewohnt gut und lassen sich zur Offline-Nutzung auf das Handy laden, etwa, um im Ausland Roamingkosten zu vermeiden.
GMail: Googles Mail-App bietet alle wichtigen Funktionen für den Nachrichtenaustausch unterwegs.
Spielkram: Als Daydreams bezeichnet Google eine Funktion, die letztlich nichts anderes als ein Bildschirmschoner ist, und glücklicherweise nur bei eingesteckter Stromversorgung arbeitet.
Schnappschüsse: Die Kamera-App kommt in Android 4.2 mit einer veränderten Benutzeroberfläche. Die Elemente zum Auswählen der Photo-Sphere- und Panoramafunktionen kommen nur auf Wunsch hervor.
Über ein weiteres Menü können Funktionstasten für den Blitz, die HDR-Funktion und anderes eingeblendet werden.
Je nachdem aus welcher Ecke man in der Kamera-App über den Bildschirm wischt, werden andere Funktionen eingeblendet.
Es dauert eine Weile, bis man raus hat, welcher Fingerwisch welches Funktionselement hervorholt.
Gut gemacht: Die Uhr/Wecker/Stoppuhr-App in Android 4.2 ist einfach zu bedienen und hat ein sehr aufgeräumtes Interface.