Eine magnetische Verbindung Googles Pixel-C-Tablet
Google Pixel C: Das neue Tablet soll vor allem dazu dienen, Android 6.0 Marshmallow zu verbreiten und zu demonstrieren, was mit der neuen Software möglich ist.
Wie alle neuen Geräte hat auch das Pixel C einen USB-C-Anschluss, der viele Vorteile gegenüber anderen USB-Versionen bietet. Das Ladekabel ist fest mit dem Netzteil verbunden.
Die an beiden Seiten eingebauten Lautsprecher liefern zwar Stereoton, deshalb aber noch lange keine Hifi-Qualität.
Auf der Oberseite des Tablets ist eine 2-Megapixel-Kamera für Selfies und Videochats eingebaut, auf der Rückseite steckt ein 8-Megapixel-Modell. Die Bildqualität hinkt bei beiden hinter der übrigen technischen Ausstattung hinterher.
Die optionale Tastatur wird magnetisch mit dem Tablet verbunden. Um sie als Display-Deckel zu benutzen, schiebt man sie über den Bildschirm - oder umgekehrt.
Als Kombipaket sind Tablet und Tastatur stabil verbunden, bringen allerdings stattliche 917 Gramm auf die Waage.
Auf der Rückseite ist eine LED-Leiste angebracht, die auf ein Klopfen reagiert, indem sie in den Google-Farben aufleuchtet.
Tippt man zweimal auf das Gehäuse, zeigt die LED-Leiste den ungefähren Ladezustand des Akkus an.
Um Tastatur und Tablet zum Pseudo-Notebook zu verbinden, legt man das Pixel C auf den oberen Teil der Tastatur.
Die magnetische Verbindung der beiden Geräte ist so stark, dass man das Tablet wie ein Notebook-Display anheben kann.
Ein Vorteil der Magnethalterung ist, dass man die Bildschirmwinkel ganz nach Belieben und ohne Rasterung einstellen kann.
So hat man die Möglichkeit, das Tablet fast senkrecht zur Tastatur anzuwinkeln. In der Economy-Class mancher Airlines kann das nützlich sein.
Nicht nur zum Arbeiten soll die Tastatur genutzt werden. Google will auch Spieleentwickler überzeugen, sie als Eingabegerät zu benutzen. Mit dem Rennspiel "Asphalt 8: Airborne" klappt das schon recht gut.