Google-Wahn Wie ich den Glücksknopf fand
Google to Go: Zur Eröffnung der neuen Filiale in London im November 2005 gab es diese Google-Goodie-Bags. Die geniale Suchmaschine mit dem Glücksknopf ist mittlerweile schon zehn Jahre alt.
Sergey Brin und Larry Page: Die beiden Informatiker im Januar 2004 in ihrem Firmenhauptquartier im kalifornischen Mountain View. Im September 1989 schalteten Brin und Page ihre geniale Idee Google online - eine Suchmaschine mit übersichtlich gestalteter Startseite, die wirklich findet, was man sucht. Wie sie das genau macht, bleibt das Geheimnis dieser beiden Herren.
Yahoo: Zwar gab es bereits vor Google Suchmaschinen im Internet, doch waren diese meist unübersichtlich, bunt und vollgepackt. Die Suchergebnisse waren zudem nicht immer sehr ergiebig, und um überhaupt etwas zu finden, musste man sich durch viele Kategorien, Links und Verknüpfungen klicken, wie dieser Yahoo-Screenshot von 2000 zeigt.
Google zum Anfassen: Hier kommt man tatsächlich auch physisch ins Internet - der Empfangsschreibtisch des Google-Büros in New York. Damit niemand vergisst, wo er hier ist, ist der Firmenname in den typischen bunten Buchstaben groß an die Wand geschrieben.
Hort des Wissens: Die Bibliothek des altehrwürdigen britischen Trinity-Colleges in Cambridge. Wissen steht hier noch in Bücher gedruckt, sortiert und geordnet in Regalen. Verwaltet wird es von gewissenhaften Bibliothekaren, die jedes Stichwort finden können - wie Google, nur nicht so schnell.
Lycos: Neben Yahoo gab es in der prä-Google-Ära noch die Suchmaschien Lycos. Aber ähnlich wie Yahoo war auch diese Seite voll mit News, Links, Werbung und Kategorien wie auf diesem Screenshot von 2000 zu sehen.
Suche im Zettelkasten: Bevor die Computerisierung auch die Universitätsbibliotheken erreichte, wurden Informationen noch in Zettelkästen wie diesen verwahrt. Wer etwas suchte, musste den richtigen Kasten und darin den richtigen Zettel finden.
Ein Nachmittag in der Bibliothek: Menschen vor Computerbildschirmen in einem Lesesaal einer New Yorker Bibliothek im Dezember 2004. Glücklicherweise stellten auch Bibliotheken die Recherche von Zettelkästen auf Computer um.
Eine Pause vom Suchen: Computerfachleute verschiedener Firmen relaxen während einer Pause am Google Developer Day 2007 im kalifornischen San Jose in Google-bunten Sitzsäcken. Der Suchmaschinenriese veranstaltet diese Tagungen, um Internetentwicklern aus aller Welt seine Technologien näher zu bringen. Google bemüht sich so zwar um etwas Transparenz, die Feinheiten seiner Suchmaschine werden aber wohl ein Firmengeheimnis bleiben.
Internet-Spinne: Die erste öffentliche Suchmaschinen im Internet ging bereits 1994 online und hieß WebCrawler. Verschiedene Crawler lieferten höchst unterschiedliche Ergebnisse zweifelhafter Güte. Wer ernsthaft "suchen" wollte, der nutze einen Meta-Crawler, der parallel mehrere Suchanbieter anfragte.
Vertrauen Sie diesen Herren?: "Können wir Google unsere Geheimnisse anvertrauen?", fragte das Time-Magazin im Februar 2006 in seiner Titelgeschichte. Larry Page, Eric Schmidt und Sergey Brin, die Bosse des Milliarden-Unternehmens, lächeln zumindest ganz vertrauenswürdig.
Google-Doodles: Von der ganz schlichten Suchseite hat sich Google zwar nicht entfernt, aber mittlerweile gibt es immer wieder zu speziellen Anlässen einen entsprechenden Schriftzug. Diese hier waren online (von oben l. nach unten r.) zu Edvard Munchs Geburtstag 2006, zum Michelangelo-Geburtstag 2003, zum Valentinstag 2008, zu Leonardo da Vincis Geburtstag 2005, zum Earth Day 2008, zur WM 2002, zum Einstein-Geburtstag 2003 und zum Tag der deutschen Wiedervereinigung 2002. Die Google-Doodles sind das Werk des Google-Webmasters Dennis Hwang.
Google knipst Berlin: Ein Fahrzeug filmt im Auftrag von Google im Juli 2008 die Berliner Straßen mit einer Spezialkamera. Ziel der Mission: Für das Projekt "Street View" des Suchmaschinen-Betreibers sollen sämtliche Straßenzüge fotografiert werden. Dafür sind auf dem kleinen schwarzen Auto Kameraaugen mit bis zu elf Linsen montiert, die die Umgebung von allen Seiten aufnehmen, um 3D-Panoramabilder zu generieren.
Google-Wettbewerb: Die Teilnehmer des Google Global Code Jam starren gebannt auf ihre Bildschirme im New Yorker Google-Büro. Hundert der besten Computer-Programmierer aus zwanzig Ländern wurden 2006 von Google zum Finale des Wettbewerbs nach New York eingeflogen. Dem Gewinner winkte ein Preisgeld und ewiger Ruhm.
Chinesisch für Suchmaschine: Auch in China ist Google mittlerweile vertreten. So enthüllten der Google-Geschäftsführer Eric Schmidt (2.v.l.), Kaifu Lee, Vizepräsident von Google China (l.) und Johnny Chou, Präsident von Google China (r.) am 12. April 2006 in Peking den chinesischen Schriftzug für Google.
Die Zukunft im Internet: Google ist mittlerweile nicht nur die wichtigste Suchmaschine, passend dazu gibt es inzwischen e-Mail, Textverwaltung, Kalender, Landkarten und und und. Das neuste Projekt stellte der Internetriese zu seinem zehnten Geburtstag vor: den Google-Browser Chrome.