GPS-Tracker für Kinder Volle Kontrolle
Tracker-Uhren: Sie sind oft rosa oder blau und sehen am Handgelenk wie eine Smartwatch für Kinder aus. Den Eltern sollen sie die Sicherheit geben, jederzeit zu wissen, wo sich ihr Kind aufhält. Doch sie können ganz im Gegenteil sogar zum Unsicherheitsfaktor werden. Bei einem Test von sechs Geräten fand das AV-Test-Institut kürzlich schwere Mängel. Manche Uhren speichern zurückgelegte Wege, Tempo, Schlafrhythmus oder sogar Kalorienverbrauch. Schwerer wiegt es jedoch, dass zum Beispiel SMS oder Anrufe gefälscht werden können und die im Gerät hinterlegten Notfallnummern gehackt werden können.
GPS-Tracker für Kinder: GPS-Tracker gibt es für Autos, Hunde, Koffer und seit einigen Jahren auch für Kinder. Sie lassen sich am Schulranzen oder an der Kleidung anbringen. Oft verfügen sie über einen SOS-Knopf, den Kinder im Notfall selber drücken können. Die Hersteller der Geräte setzen auf die Angst der Eltern um ihre Kinder.
Einlegesohle für Schuhe: Hiermit wird man auf Schritt und Tritt überwacht. Sobald das Kind seine Schuhe anzieht, können die Eltern überprüfen, wo sich der Nachwuchs aufhält. Auf den Seiten mancher Internetshops, die diese Sohlen verkaufen, findet sich der Hinweis, dass sich das Material relativ hart und unbeweglich anfühlen soll.
Mini-Tracker: Diese GPS-Tracker lassen sich als Halskette tragen. In den USA läuft das Geschäft mit diesen und ähnlichen Überwachungsgeräten schon deutlich länger als in Deutschland.
Spielzeug mit eingebautem GPS-Tracker: Studien zufolge nutzen etwa zehn Prozent der Befragten GPS-Tracker - der weitaus größte Teil von ihnen allerdings für Autos, Koffer oder Haustiere.
Tracker-Armband: Diese Geräte benötigen eine SIM-Karte und verursachen darüber regelmäßige Kosten. Zudem müssen sie alle paar Tage aufgeladen werden.