Graf Weckerle Imperialwagen Das Auto bin ich
Imperialwagen "Blanc de blancs": Das Auto mit den auffälligen Rädern und der exquisiten Ausstattung stammt aus der Veredelungs-Manufaktur Graf Weckerle in Karlsruhe.
Anschmiegsam: Ein Auto wie aus einer anderen Zeit. Ursprünglich war der Wagen mal ein ganz normaler Aston Martin Vantage Roadster, jetzt wurde daraus ein rollendes Manifest des Überflusses.
Riesenrad: 21 Zoll groß sind die Fleur-de-Lis-Schmuckräder, die jeden Imperialwagen zieren. Jedes einzelne Rad wird aus 184 Einzelteilen zusammengebaut, die Gestaltung der einzelnen Elemente kann jeder Kunde mitbestimmen.
Moderner Schimmel: Eine Prachtkutsche für die Ausfahrt an einem sonnigen Maimorgen durch die eigenen Ländereien. So ungefähr muss man sich die ideale Verwendung für den Imperialwagen "Blanc de blancs" vorstellen.
Feinste Stickereien: Ob die stilisierte Lilie des Firmenlogos oder kleine, farblich abgesetzte Stoffstreifen mit dem Namenszug der Firma - Graf Weckerle ist in jeden Imperialwagen allgegenwärtig.
Schmuckstück: Mehr als ein Jahr lang dauerte es, bis das Programm für die Fräsmaschine geschrieben war, die dieses Rad mit den fünf Lilien-Speichen aus einer stark überwölbten Alu-Titanium-Scheibe fräst. Ein Vorgang, der mehr als 20 Stunden dauert
Dunkler Ritter: Ein schwarzer Imperialwagen vom Typ "Comte noir", der früher mal ein Ferrari 599 GTB war
Schwarzhandel: Wer sich mit dem tiefschwarz lackierten Auto sehen lassen will, braucht ein großes Selbstbewußtsein und natürlich auch eine dicke Brieftasche. Mindestens 120.000 Euro Umbaukosten müssen veranschlagt werden.
Detailreichtum: Die Aufnahme zeigt, wie plastisch die fünf Lilienspeichen der Schmuckräder herausgearbeitet sind.
Filigranes Schmuckstück: Als Alexander Graf und Tim Weckerle mit der Idee eines derart raffinierten Rades zu den etablierten Herstellern kamen, schlug ihnen erst einmal Ablehnung und Unverständnis entgegen.
Pop-Barock: Ein bisschen Hightech-Automobilbau, ein wenig aristokratischer Kitsch, jedoch alles mit großer Perfektion ausgeführt - so könnte man die Rezeptur der Graf-Weckele-Veredelung kurz und bündig beschreiben.
Sehr, sehr schnell: Nicht nur die Äußerlichkeiten verändert Graf Weckerle, sondern auch die Technik. Mit Hilfe eines Bi-Kompressors etwa leistet der Motor dieses Ferrari 599 GTB dann bis zu 835 PS.
Mal was anderes: Wer schon mehrere Aston-Martin-Modelle in der Garage hat, dürfte sich über diesen Imperialwagen auf Basis dieser Marke freuen.
Ungewöhnliche Farbgebung: Die badischen Autoveredler schlagen ihren Kunden zwar passende Farbkombinationen vor, doch letztlich darf der entscheiden, der auch bezahlt.
Lustiger Sitz: So fröhlich kann ein hochadeliges Auto aussehen. Bei dem Muster handelt es sich übrigens über die vielfache Wiederholung des Firmenlogos.
Schneidiger Auftritt: Mit einem Imperialwagen von Graf Weckerle kann man ziemlich sicher sein, ein Unikat zu fahren. Denn lediglich 25 Autos pro Jahr werden gebaut.
Kleine Details: Die Firmengründer sind beide vom Uhrenbau inspiriert, wo auch noch kleinste Bauteile, die später oft gar nicht mehr zu sehen sind, mit Gravuren versehen und geschmückt werden. So ähnlich soll auch die Wirkung der detailverliebten Autoeinrichtung sein.
Bitte einsteigen: Wer den Schlüssel zur Tür eines Graf-Weckerle-Imperialwagens besitzt, hat es wohl geschafft. Zumindest in automobiler Hinsicht.