Graffiti-Entferner: Wisch und weg - DER SPIEGEL
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Graffiti-Entferner "Sprayer sind ein bisschen wie Hunde"

Was andere bunt ansprühen, macht er wieder grau. Dirk Schilling ist Spezialist für das Entfernen von Graffiti. Das Geschäft läuft gut, der gelernte Elektriker beschäftigt mittlerweile neun Angestellte. Nur manchmal kommen auch ihm Zweifel: Wo hört Vandalismus auf und wo fängt Kunst an?
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Graffiti-Jäger: Dirk Schilling (M.) ist gelernter Elektriker. Als er arbeitslos wurde, fand er schnell eine Marktlücke: das Entfernen von Graffiti. Die Auftragslage ist gut, Schilling beschäftigt mittlerweile schon neun Mitarbeiter - und auf Provisionsbasis sogenannte Graffiti-Scouts, die für ihn nach den Straßenkunstwerken Ausschau halten.

Foto: Lutz Kampert/ dimago.net
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Weg mit der Liebe: In Hattingen entfernte das Team von Dirk Schilling einen "Ich liebe Dich"-Schriftzug von einem Schornstein der Henrichshütte. "Manchmal sind unsere Aktionen schon ziemlich waghalsig", sagt Schilling.

Foto: Lutz Kampert/ dimago.net
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Schmierfink: EU-Richtlinien schreiben vor, welche Lösungsmittel Schilling verwenden darf. Die neuen, umweltfreundlichen Mittel seien teurer und weniger wirksam als die alten, sagt der Reinigungsfachmann: "Und die Farben werden immer aggressiver."

Foto: Graffiticleaner
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Hartnäckig: Das Entfernen der Farbe dauere manchmal sehr lang, aber: "Es gelingt uns trotzdem, fast jede Oberfläche zu säubern", sagt Schilling.

Foto: Graffiticleaner
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Zum Beweis zeigt er dieses Nachher-Bild des Anhängers.

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Arbeitsprobe: So fanden Schilling und sein Team die Wand vor. Dann machten sie sich an die Arbeit...

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...und das ist das Ergebnis.

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Nachtarbeit: Schilling und seine Mitarbeiter arbeiten in einem Zwei-Schicht-System. Züge und Busse reinigen sie immer nachts - so wird der Betrieb nicht beeinträchtigt.

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Bis zum Morgen sieht der Bus dann so aus.

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