Graffiti in Hamburg - DER SPIEGEL
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Graffiti in Hamburg Vampire und Wolkenmaler

Hamburg ist eine bunte Stadt - auch wegen der vielen Graffiti an Häuserwänden. Heiner Ulrich hat im Winter 1987 im Stadtteil St. Georg zahlreiche Wandmalereien entdeckt. Dabei fielen ihm immer wieder besonders ausdrucksstarke Bilder in einer bestimmten Sprühtechnik auf. Also ging er eines Tages los und fotografierte sie - alle.
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Vampir?: Graffito in Hamburg 1987. Noch ein Vampir?

Foto: Heiner Ulrich
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Graffito in Hamburg 1987: Graffito in Hamburg, Dezember 1987

Foto: Heiner Ulrich
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Fledermaus?: Graffito in Hamburg, Dezember 1987. Vampir oder Fledermaus

Foto: Heiner Ulrich
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Männchen-Graffito: Graffito in Hamburg 1987

Foto: Heiner Ulrich
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Das Original-Graffito: Graffito in Hamburg im Dezember 1987. Dies war das ursprüngliche Bild, bevor der Vampir übersprüht wurde.

Foto: Heiner Ulrich
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Graffiti - Frauenfeindlich?: Hier noch einmal die Straßenecke aus dem letzten Bild, drei Monate später.

Ganz offensichtlich hat einer Sprüherin der vollbusige Vampir missfallen. Einige Wochen nach der ersten Aufnahme war er übersprüht. Ich verstehe es auch heute noch nicht, woran frau (?) hier Anstoß finden konnte. Ist vielleicht eine Diskussion wert, wenn jemand Lust hat.

Eine Sache fällt mir noch auf. Ein kleines Graffito war in der Zwischenzeit noch hinzugekommen: "rettet Rose". Das bezieht sich auf die Galerie Rose, die damals nicht weit entfernt lag.

Foto: Heiner Ulrich
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Das übersprühte Graffito...: ...und kaum sichtbar darüber "Rettet Rose".

Foto: Heiner Ulrich
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Graffito in Hamburg 1987

Foto: Heiner Ulrich
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Graffito in Hamburg 1987: Katzen-Graffito in Hamburg 1987

Foto: Heiner Ulrich
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Gesicht-Graffito: Dieses Graffito zierte eine Zeit lang die Fassade des Museums für Kunst und Gewerbe in Hamburg.

Foto: Heiner Ulrich
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Graffito in Hamburg 1987

Foto: Heiner Ulrich
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Graffito auf Formentera 2006: Graffito, gesehen auf Formentera im Jahr 2006. Das ist nun einigermaßen weit weg von Hamburg und fast 20 Jahre später - aber es erinnert doch sehr an die alten Bilder von damals. Nur die Farbe, die ist neu - die Graffiti in Hamburg waren alle schwarz/weiß.

Foto: Heiner Ulrich
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Graffito in Wien 2007: Auch in Wien ein ziemlich frischer Abdruck auf einem Poller an einer einigermaßen trostlosen Straße in der Nähe des Pratersterns.

Foto: Heiner Ulrich
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Smiley über der Speicherstadt: Smileys gab es damals in Hamburg an jeder Straßenecke, aber zum Abschluss dieser Serie zeige ich hier mal einen besonderen.

Über einige Wochen hinweg konnte man das immer wieder einmal sehen.

Foto: Heiner Ulrich
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Einer der Schauplätze heute: Am Museum für Kunst und Gewerbe waren zwei der vor 20 Jahren fotografierten Graffitis. Die Fassade wird heute renoviert, ein Blick durch die Gitter verrät, dass unsere Graffitis nicht mehr da sind.
Im Jahr 2000 hat hier ein anderes Kunstwerk sein zu Hause gefunden, ein "Cosmic Garden". Der Künstler hat auf einem Luftbild von Ausschwitz einen nach mittelalterlichem Vorbild angelegten Garten ausgemacht, an einer Stelle, wo wohl Hunderttausende auf dem Weg in die Gaskammern vorbei mussten. Diesen Garten hat er hier an der viel genutzten Passage zwischen Hauptbahnhof und Hauptpost nachgebaut. Das erklärende Schild ist leider etwas abseits, kaum einer der Passanten wird das sehen ...

Foto: Heiner Ulrich
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Einer der Schauplätze heute: Das ist die Ecke heute. Hier waren einige der Graffitis der vorigen Bilder versammelt. Graffitis sind wohl endgültig vertrieben, auch sonst erinnert wenig an die Atmosphäre von damals.

Foto: Heiner Ulrich
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?