Grafische Analyse: Robben passiv, Maza massiv - DER SPIEGEL
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Grafische Analyse Robben passiv, Maza massiv

Deutlich überlegen, trotzdem nur ein knapper Sieg: Der FC Bayern konnte seine Dominanz in Stuttgart nicht in Tore umwandeln. Auch, weil Arjen Robben nur eine halbe Stunde stark war. Beim VfB hielt Maza die Abwehr zusammen, Cacau brachte spät noch Schwung.
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Sieg im Süd-Derby: Der FC Bayern hat dank des 2:1 (1:1)-Erfolgs in Stuttgart die Tabellenführung ausgebaut. Gegen den VfB waren die Münchner klar überlegen: 67,5 Prozent Ballbesitz und 18:5 Torschüsse, dazu rund 90 Prozent der Pässe zum Mitspieler. Am Ende musste der FCB jedoch noch kurz zittern.

Foto: dapd
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Cristian Molinaro (l.) gegen Arjen Robben: Das Duell zwischen dem linken Verteidiger der Stuttgarter und Bayerns Superstar bestimmte die erste halbe Stunde. Schon in den ersten fünf Minuten setzte sich Robben zweimal gegen Molinaro durch. Der VfB hatte Glück, noch nicht in Rückstand geraten zu sein. Allerdings...

Foto: THOMAS KIENZLE/ AFP
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...war der Italiener nach vorne gut. Das 1:0 von Christian Gentner leitete Molinaro mit seiner Flanke ein (6. Minute). In der Defensive wirkte er überfordert - nur zwei von sechs Zweikämpfen entschied er für sich. Seine Gelb-Rote Karte in der 29. Minute nach einem Foul an Robben war zudem die Schlüsselszene der Partie.

Foto: impire
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Bayern nutzt seine Überzahl nicht: Die Angriffe der Gäste wurde immer wieder von Toni Kroos (Mitte) eingeleitet. Der 21-Jährige hatte die meisten Ballkontakte beim FCB (116) und...

Foto: Alexander Hassenstein/ Bongarts/Getty Images
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...nahm erneut die Rolle des Spielmachers hinter Mario Gomez, Franck Ribéry, Thomas Müller und Robben ein. Die Grafik macht deutlich, wie Kroos das Bayern-Spiel aus dem Mittelfeld heraus aufzog. Trotz der...

Foto: impire
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...zahlenmäßigen Überlegenheit kam das Team von Trainer Jupp Heynckes nur zu wenigen hochkarätigen Chancen. Nur zweimal war VfB-Keeper Sven Ulreich (Bild) gefordert. Diese Aufgaben löste er souverän.

Foto: dapd
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Starker Mexikaner: Wie in der Heatmap von Stuttgarts Innenverteidiger Maza deutlich wird, drängte der FCB die Gastgeber weit in die eigene Hälfte zurück. Dort endeten die Vorstöße der Münchner...

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...immer wieder am Mexikaner. Maza (hinten) gewann insgesamt 82 Prozent seiner Zweikämpfe. Bezeichnend, dass Bayerns Doppeltorschütze Gomez bei seinen Treffern von einem anderen Stuttgarter verteidigt wurde.

Foto: Alex Grimm/ Bongarts/Getty Images
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Robben nur 30 Minuten präsent: Nach dem Platzverweis für Molinaro, der den Niederländer zweimal von hinten gefoult hatte, lief beim Niederländer kaum noch etwas. Der Außenstürmer...

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...war plötzlich passiv und passte lieber zurück, statt das direkte Duell mit seinem Gegenspieler zu suchen. Bis zur Grundlinie sprintete er gar nicht mehr. Unverständlich, da er...

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...nun auf den gelernten Offensivspieler Timo Gebhart traf. Der 22-Jährige zeigte auf ungewohnter Position eine gute Leistung,...

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...gewann 62 Prozent seiner Zweikämpfe. Dank Gebharts (l.) Vorstellung musste VfB-Trainer Bruno Labbadia keinen Wechsel vornehmen.

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Heynckes' Angsthasentaktik rächte sich fast: Während Stuttgart ab der 70. Minute mehr riskierte und das 2:2 anstrebte, setzte der Bayern-Coach (Bild) nur noch auf Verteidigung. Ribéry und Müller gingen vom Feld, dafür kamen David Alaba und Luiz Gustavo (79.). Sechs Minuten später wechselte der Trainer Verteidiger Jérôme Boateng für Robben ein. Gegen eine Mannschaft, die zu diesem Zeitpunkt schon 50 Minuten in Unterzahl war, hätten frische Kräfte für die Vorentscheidung sorgen können. In Ivica Olic ließ Heynckes noch einen schnellen Stürmer auf der Bank. Da besonders...

Foto: THOMAS KIENZLE/ AFP
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...Stuttgarts eingewechselter Kapitän Cacau (Mitte) für viel Wirbel sorgte und sich das Spiel der Gastgeber dadurch mehr in die gegnerische Hälfte verlagerte, hätte sich Heynckes Taktik beinahe gerächt. Der deutsche Nationalspieler hatte in der 80. Minute nach einem schlechten Rückpass von Daniel van Buyten (r.) den Ausgleich auf dem Fuß. Die Stuttgarter kamen allerdings zu keiner weiteren guten Chance, obwohl die Bayern ihnen das Feld überließen.

Foto: Alex Grimm/ Bongarts/Getty Images
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