Grammy-Gala "Daddy bringt eine goldene Schnabeltasse"
Der Rapper Macklemore und die Sängerin Mary Lambert (links) sangen bei den Grammy Awards am Sonntagabend in Los Angeles ein Plädoyer für den Respekt vor unterschiedlichen sexuellen Orientierungen.
"Same Love" ist eine Hymne auf die Gleichstellung aller Formen der Sexualität - während der Performance gaben sich 33 homo- und heterosexuelle Paare im Staples Center das Jawort.
Auch die Single "Get Lucky" von Daft Punk wurde prämiert, bei der Pharrell Williams als Gastsänger mit dabei ist. Bei ihrem Auftritt bei der Grammy-Gala wurden sie noch durch Soul-Legende Stevie Wonder verstärkt.
Einen großen Auftritt legte bei der Gala die erst 17-jährige Neuseeländerin Lorde hin. Sie sang eine sehr ergreifende Version ihres Hits "Royals".
Keine Preise gewann Taylor Swift, deren Album "Red" für die Country-Kategorien wohl zu poppig war. Auf der Bühne sang sie am Klavier ihren Trennungs-Song "All too Well" - und ließ sich emotional ziemlich mitreißen.
Große akrobatische Fertigkeiten bewies einmal mehr die Sängerin Pink, die eine minutenlange Hochseilübung mit Gesang vorführte - ihr zweifach nominierter Song "Just Give Me A Reason" gewann trotzdem keinen Preis.
Fast ein Ei: Mit dem düsteren Fantasy-Setting für "Dark Horse" bemühte sich auch Katy Perry um Spektakel.
Siegespose: 50 Jahre nachdem die Beatles bei der Ed-Sullivan-Show das US-Fernsehen eroberten, traten Paul McCartney und Ringo Starr mal wieder gemeinsam auf - und im Publikum tanzte Yoko Ono dazu.
Das regierende Königspaar des Pop gibt eine Audienz: Beyoncé sang "Drunk in Love" - und ihr Ehemann Jay-Z feuerte einen Rap-Vers dazu ab.