Grammys 2018 Weiße Rosen auf dem roten Teppich
Kendrick Lamars Performance bei den 60. Grammy Awards in New York zählte zu den Highlights.
Weiße Rosen aus Solidarität mit der "Time's Up"-Bewegung: Etliche Musiker, hier Miley Cyrus, wollten bei der Verleihung der 60. Grammy Awards damit ein Zeichen gegen sexuelle Übergriffe setzen.
Popstar Lady Gaga hatte eine weiße Rose an ihrer rechten Schulter. Die weiße Rose stehe historisch für "Hoffnung, Frieden, Sympathie und Widerstand", hieß es von der Gruppe "Voices in Entertainment", die zu der Aktion aufgerufen hatte.
Sängerin und Schauspielerin Rita Ora mit weißer Rose und in Schwarz: So wie Ora trugen viele Gäste bei der Gala schwarze Kleidung.
Darunter auch Model Heidi Klum. Schwarze Kleidung war schon bei der Verleihung der Golden Globes ein Symbol der Solidarität im Sinne der #MeToo-Debatte und Time's-Up-Bewegung gewesen. Bei der Grammy-Gala griffen mehrere Stars das wieder auf.
Stars ließen aber nicht nur ihre Kleider sprechen: Sängerin und Schauspielerin Janelle Monáe forderte ein Ende der männlichen Vorherrschaft in den Musikindustrie. "Wir kommen in Frieden, aber wir meinen es ernst."
Auch mit weißer Rose: Schauspielerin und Sängerin Anna Kendrick.
Prominenz aus Hollywood in New York: Schauspielerin Katie Holmes.
Die Sängerin Pink kam farbenfroh - und ebenfalls mit Rose.
Rock-Legende Cyndi Lauper: Sie zeigt die Faust zum Kampf und deutet auf die Blume am Revers.
Rapper Tyler, the Creator: ohne weiße Rose, dafür aber mit ausgefallener Frisur.
Metal-Geste von Musical-Legende: Andrew Lloyd Webber formte die Pommesgabel für die Fotografen.
Sängerin Lana Del Rey kam mit Kopfschmuck.
Musiker John Legend (r.) und Frau Chrissy Teigen auf dem roten Teppich: Seine Hand liegt nicht zufällig auf ihrem Bauch. Sie ist schwanger.
Einer der Gewinner des Abends war Rapper Kendrick Lamar (r.). Hier erhält er zusammen mit Rihanna die Auszeichnung für die beste Darbietung im Bereich Rap/Gesang.
Bruno Mars durfte auftreten - und war auch der große Gewinner des Abends: Der Sänger erhielt die Auszeichnungen für das Album des Jahres, die Aufnahme des Jahres (jeweils "24K Magic") und den Song des Jahres ("That's What I Like").
Wie schon im vergangenen Jahr moderierte erneut der Brite James Corden die Show im Madison Square Garden.
Mit einem Preis lässt es sich gleich viel besser scherzen: Die kanadische Singer-Songwriterin Alessia Cara gewann den Grammy für die beste neue Künstlerin des Jahres.