Nebensächliches bei den Grammys Was erlauben, Ice Cube?
Und sonst so? Bei den Grammys waren neben den Preisträgern auch die kleinen und großen Geschichten vom roten Teppich wichtig. Unter anderem bezauberte Justin Bieber Fans und Medien als er mit seinem kleinen Halbbruder Jaxon zur Verleihung in Los Angeles eintraf. Im Partnerlook!
Ice Cube überreichte zusammen mit seinem Sohn O'Shea Jackson Jr. ("Straight Outta Compton") den Preis für das "Beste Rap-Album". Danach machte der Sänger die Biege. "Wenn irgendjemand von euch gedacht hat, ich bleibe hier für die kompletten drei Stunden, dann seid ihr verrückt. Ich bin wieder im Auto", erklärte er später in einem Video.
Sam Smith hat seit seinem Erfolg im vergangenen Jahr bei den Grammys viel Gewicht verloren. Dazu befragt sagte er: "Es ist sehr, sehr schwer. Ich liebe Essen so sehr. Es ist also ein ständiger Kampf." Es werde immer ein Kampf bleiben. "Aber ich tue mein Bestes."
Sie war leider nicht da: Lauryn Hill, begnadete Rapperin, sagte ihren Auftritt mit Kollege The Weekend sehr kurzfristig ab - angeblich habe sie sich nicht genügend vorbereiten können.
Der US-Rapper Kendrick Lamar galt als einer der großen Gewinner der diesjährigen Grammy-Verleihung. Er gewann den begehrten Musikpreis in mehreren Kategorien, darunter die Auszeichnung für das beste Rap-Album des Jahres.
Lamar trat nicht nur zum Preise-Entgegennehmen auf die Bühne in Los Angeles, er griff auch selbst zum Mikrofon. Insgesamt war der Musiker in elf Kategorien nominiert.
Ed Sheeran hat mit "Thinking Out Loud" den Grammy für den besten Song des Jahres gewonnen, er teilt sich den Preis mit Amy Wadge, die die Ballade mitgeschrieben hat.
Stevie Wonder hatte seine Freude, als er den Preis für den besten Song des Jahres verkündete. Dahinter steckte dann aber doch eine ernste Botschaft und die Aufforderung, mehr auf die Rechte von Menschen mit Behinderungen jeglicher Art zu achten.
Taylor Swift hat gerade erfahren, dass Ed Sheeran in der Kategorie "Bester Song des Jahres" gewonnen hat - und man darf wohl sagen, dass sie sich ein klitzekleinesbisschen gefreut hat.
Swift nahm am Ende des Abends drei Grammys mit nach Hause: Für ihr Album "1989" gewann die 26-Jährige den Preis für das beste Album und das beste Pop-Gesangsalbum, außerdem bekam sie den Preis für das beste Musikvideo ("Bad Blood").
In ihrer Dankesrede warnte sie junge Frauen vor "jenen, die versuchen, euren Erfolg zu untergraben oder sich eure Leistungen und euren Ruhm anzueignen" - ein Seitenhieb auf Kanye West,
Es war die 58. Grammy-Verleihung und neben dem Überreichen der Preise ging es natürlich auch um die Darbietung einzelner Künstler. Taylor Swift stand in diesem hautengen Jumpsuit auf der Bühne und gab ihre Single "Out of the Woods" zum Besten.
So sah die etwas weniger emotionale Taylor Swift auf dem roten Teppich aus, hier herzt sie ihre Freundin und Kollegin Selena Gomez. Die hat einen Gastauftritt im Video "Bad Blood" - dementsprechend riesig fiel die Freude der beiden über die Auszeichnung des Clips aus.
Auch Adele war eine der Künstlerinnen, die das Publikum am Montagabend unterhielten. Im Staples Center bekam sie Standing Ovations. In den sozialen Medien wurde sich anschließend vor allem über die technischen Probleme des Auftrittes ausgelassen. Die Sängerin nahm's gelassen und ging erst einmal Burger-Essen.
Jackson Browne und die verbliebenen Eagles-Mitglieder widmeten ihren Auftritt dem kürzlich verstorbenen Band-Gründer Glenn Frey.
Lady Gaga hatte bereits im Vorfeld mit ihrem neuen Tattoo für Schlagzeilen gesorgt, sie ließ sich das Porträt David Bowies unter die Haut stechen. Nun trat sie bei den Grammy stilecht im Bowie-Gedächtnis-Outfit auf.
"Es war das schwierigste, was ich jemals getan habe", sagte Lady Gaga über ihren Tribut-Auftritt. Bowie habe sie extrem beeinflusst und ihr geholfen, ihre eigenen Identität zu entwickeln. Als Ziggy Stardust spielte Lady Gaga unter anderem "Space Oddity", ''Let's Dance", ''Changes" und "Heroes".
Auf dem roten Teppich war Lady Gaga in diesem Tribut-Outfit zu sehen. David Bowie war Anfang Januar im Alter von 69 Jahren gestorben.
Meghan Trainor darf sich nun offiziell "Bester Newcomer" nennen - hier ist sie mit ihrer Trophäe zu sehen.
Mark Ronson und Bruno Mars (mit Hut) wurden für die "Aufnahme des Jahres" ausgezeichnet, die Jury würdigte damit "Uptown Funk".