Gravitationswellen Urknall Inflation - DER SPIEGEL
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Inflation des Universums Signale vom Urknall

Bei der jahrzehntelangen Jagd nach Einsteins Gravitationswellen wurden Astronomen nun fündig: Am Südpol entdeckten sie den bislang besten Beweis für die Existenz der flüchtigen Wellen. Die Signale erzählen aus der frühesten Phase des Universums.
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Indiz für kosmische Inflation? Kurz nach dem Urknall soll sich das Universum extrem schnell vergrößert haben. Dieses Inflation genannte Phänomen wollen Physiker nun in Daten des Teleskops Bicep2 entdeckt haben. "Wenn sich das bestätigt, haben wir hier etwas Großes, sogar größer als das Higgs", so Karsten Danzmann, Direktor am Albert Einstein Institut in Potsdam und Hannover

Foto: Bicep2 Collaboration
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Dark Sector Lab: Etwa ein Kilometer entfernt vom Südpol steht dieses Gebäude, das die Teleskope Bicep2 (l.) und das South Pole Telescope (r.) beherbergt. Hier wurden die bahnbrechenden Messungen gemacht.

Foto: DPA/ Harvard University
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Sonnenuntergang nahe des Südpols: Das Teleskop Bicep2 - im Vordergrund - steht wegen der besonders trockenen Luft in der Antarktis. Mit dem Teleskop wollen Forscher Hinweise auf Gravitationswellen gefunden haben, die aus der Anfangszeit des Universums stammen. Objekte, die von ihnen getroffen werden, erfahren kurzzeitige Dehnungen und Stauchungen, weil der Raum, den diese Objekte einnehmen, quasi durchgeknetet wird.

Foto: DPA/ Steffen Richter
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Schwankungen in der kosmischen Hintergrundstrahlung: Sollten sich die Interpretation der Daten als richtig herausstellen, hätten die beteiligten Forscher wohl gute Chancen auf einen Nobelpreis.

Foto: DPA/ BICEP2 Collaboration
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Versorgung aus der Luft: Ein Flugzeug fliegt an der Forschungsstation nahe des Südpols vorbei.

Foto: DPA/ Harvard University
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