Great Barrier Reef Die große Bleiche
Das Great Barrier Reef in Australien hat in diesem Jahr die schlimmste Korallenbleiche seit Beginn der Aufzeichnungen erlebt.
Die australische Politikerin Pauline Hanson (Mitte) verschaffte sich bei einem Tauchgang zusammen mit australischen Meeresforschern einen Eindruck vom Ausmaß der Zerstörung.
In einer 700 Quadratkilometer großen Region im nördlichen Teil des mehr als 2300 Kilometer langen Riffs sind zwei Drittel der Korallen abgestorben.
Bunte Fische, braune Algen: Laut den Forschern haben manche Korallenbänke keine lebenden Korallen mehr.
Forscher vermessen und kartieren den Meeresboden - ob sich die Korallen erholen, ist ungewiss.
Meeresboden in Schwarz-Weiß: Als Bleiche wird ein Verblassen der farbenprächtigen Steinkorallen bezeichnet, wenn Algen wegen warmem Wassers sich aus den Korallen zurückziehen.
Bei zu hohen Wassertemperaturen stoßen die Nesseltiere die für ihre Färbung sorgenden Algen ab. Sonst leben sie mit den Algen in einer Gemeinschaft mit gegenseitigem Nutzen. Kommen die Algen bei abkühlendem Wasser zurück, ist die Bleiche zu Ende. Manche Korallen aber sterben zuvor.