"Great Depression": Wundersame Krisenfolgen - DER SPIEGEL
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"Great Depression" Wundersame Krisenfolgen

Forscher haben Daten zu Sterbefällen aus der Zeit der Weltwirtschaftskrise 1930 bis 1933 analysiert, und dabei eine überraschende Entdeckung gemacht: In der Zeit der Entbehrungen lebten die Amerikaner im Schnitt etwas länger, trotz vielfacher Arbeitslosigkeit.
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Enttäuschte Kunden einer kollabierten Bank (New York, am 30. Juni 1931): Die Arbeitslosigkeit in den USA erreichte in den Krisenjahren 1931 bis 1933 Werte von um die 25 Prozent, die Löhne brachen auf breiter Front ein. Viele Familien trieb die Krise in den finanziellen Ruin. Doch die sogennante Great Depression hatte offenbar positive Folgen für den durchschnittlichen Gesundheitszustand der Amerikaner.

Foto: FPG/ Getty Images
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Arbeitslose studieren Jobangebote (New York, um 1933): Sozialwissenschaftler erklären die unerwartet positiven begleiterscheinungen der Krise mit den gesundheitlich belastenden Folgen einer florierenden Wirtschaft - gerade in einer Zeit, in denen Gesundheitsvorsorge am Arbeitsplatz und Arbeitsschutz in der Industrie noch keinen Stellenwert besaßen.

Foto: Lionel Green/ Getty Images
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Anstehen nach Brot (um 1933): Einzig bei der Selbstmordrate verzeichnen die Wissenschaftler einen Anstieg, was jedoch mit einem Anteil von zwei Prozent an allen Sterbefällen kaum ins Gewicht fällt.

Foto: Hulton Archive/ Getty Images
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