Fotostrecke Chemie in Outdoor-Kleidung
Outdoor-Kleidung im Labor des Umweltinstituts Bremen: Proben der Jacken und Hosen werden mit einem Elektronenmikroskop auf Schadstoffe untersucht.
Probenausschnitt: Für die Untersuchungen verwendeten die Tester 20 x 20 cm große Gewebeproben aus dem Rückenteil der Jacken. Keines der untersuchten Kleidungsstücke war komplett frei von Schadstoffen - nicht einmal die Greenpeace-Jacke.
Neben per- und polyfluorierten Chemikalien fanden die Wissenschaftler auch Weichmacher, Tenside, Organozinnverbindungen und krebserregende Amine. Die Konzentrationen lagen allerdings unter den gesetzlichen Grenzwerten - wenn es denn welche gab.
Probenanalyse unter dem Elektronenmikroskop: Vor allem die getestete Kinderkleidung war mit verschiedenen Schadstoffen belastet.
Messergebnis für Perfluorcarbonsäuren: Selbst in der Greenpeace-Jacke wurden geringe Konzentrationen gefunden, obwohl bei der Produktion - wie auch bei Mountain Equipment, Vaude, Adidas, Fjällräven und Seven Summits - diese Stoffe gar nicht verwendet werden sollen.