Ellen Pompeo über "Grey's Anatomy" "Ein giftiges Arbeitsklima"
So kennen sie Millionen Fans: Seit der ersten Staffel 2005 spielt Pompeo die Ärztin Meredith Grey in der Serie "Grey's Anatomy".
So richtig glücklich machte der Job die Schauspielerin allerdings keineswegs immer. Das verriet die 49-Jährige nun der "Variety".
In den ersten zehn Jahren habe es ernsthafte Probleme mit der Kultur des Miteinanders gegeben, sagte Pompeo und listete Beispiele auf: "sehr schlechtes Verhalten und ein giftiges Arbeitsklima."
Erst eine große Veränderung in ihrem eigenen Leben führte demzufolge auch zu einem Wandel bei den Dreharbeiten - zumindest aus Pompeos Sicht, wie sie sagte.
"Sobald ich Kinder bekam, drehte sich nicht mehr alles nur um mich", sagte Pompeo: "Ich musste meine Familie versorgen."
Erst nach der zehnten Staffel hätten sich die Dinge zum Besseren gewandelt - sie machte es sich demnach zum Ziel, die Situation zu verbessern.
"Ich wollte ein Umfeld schaffen, in dem ich glücklich bin und auf das ich stolz sein kann", sagte sie. "Wir hatten zehn Jahre lang so ein Durcheinander."
Die 49-Jährige, die mit dem Musikproduzenten Chris Ivery verheiratet ist, hat drei Kinder.
"Grey's Anatomy" umfasst inzwischen 15 Staffeln. 2016 wurde Pompeo bei den People's Choice Awards als beliebteste Schauspielerin in einem TV-Drama ausgezeichnet - und posierte mit ihren Serienkolleginnen.
Jahrelang waren Patrick Dempsey als Derek Shepherd und Ellen Pompeo als Meredith Grey das Traumpaar der Krankenhausserie - bis Dempsey 2015 ausstieg. Seitdem haben die Schauspieler auch privat keinen Kontakt mehr.
Lange Zeit hätten die Macher der Serie sie und Patrick Dempsey gegeneinander ausgespielt, sagte Pompeo vor einigen Monaten. Als Frau frage man sich, ob man 600.000 Dollar pro Folge verlangen könne. Ein Mann tue das einfach.
Man sei aber nicht im Streit auseinandergegangen, sie habe nichts gegen Dempsey, sagte Pompeo: "Er ist ein wunderbarer Schauspieler, und wir haben zusammen das bestmögliche Fernsehen gemacht."