Griechenland: - DER SPIEGEL
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Proteste gegen Sparpaket Molotowcocktails vor dem griechischen Parlament

Drinnen debattieren die Parlamentarier, draußen fliegen Molotowcocktails: Die Proteste gegen neue Sparmaßnahmen in Griechenland sind zeitweise eskaliert.
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Polizisten in Athen: Die Proteste vor dem griechischen Parlamentsgebäude gegen weitere Sparmaßnahmen sind am Sonntagabend zeitweise in Gewalt umgeschlagen.

Foto: ANGELOS TZORTZINIS/ AFP
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Einige vermummte Demonstranten hätten Molotowcocktails auf Polizisten geworfen, berichteten Augenzeugen.

Foto: Orestis Panagiotou/ dpa
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Zurückweichende Demonstranten: Die Sicherheitskräfte hätten Tränengas und Blendgranaten eingesetzt, um die Menge auseinanderzutreiben. Beißender Rauch machte sich auf dem Platz vor dem Parlament breit. Tausende friedliche Demonstranten ergriffen die Flucht.

Foto: LOUISA GOULIAMAKI/ AFP
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Polizisten vor dem Parlament: Am späten Sonntagabend beruhigte sich die Lage wieder.

Foto: LOUISA GOULIAMAKI/ AFP
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Tsipras im Parlament: Der griechische Regierungschef warb zum Abschluss einer zweitägigen Parlamentsdebatte eindringlich um Zustimmung zum neuen Sparprogramm. Tatsächlich stimmten die Abgeordneten für weitere Rentenkürzungen und Steuererhöhungen.

Foto: Yorgos Karahalis/ AP
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Ein Polizist und ein Demonstrant: Alle 153 Abgeordneten der Regierungskoalition stimmten für das neue Sparprogramm, 143 Abgeordnete stimmten dagegen.

Foto: LOUISA GOULIAMAKI/ AFP
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Proteste gegen die Rentenreform: Bereits am Sonntagmorgen hatten zwei Gewerkschaften zu Demonstrationen im Zentrum von Athen aufgerufen - unter anderem die kommunistische Pame.

Foto: ANGELOS TZORTZINIS/ AFP
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Im Zentrum des neuen Sparpakets stehen Rentenkürzungen. In Griechenland müssen derzeit 3,6 Millionen Beschäftigte rund 2,7 Millionen Rentner finanzieren, von denen viele die Möglichkeiten der Frühverrentung in Anspruch genommen haben und mit vergleichsweise jungen Jahren in den Ruhestand gegangen sind. Die Kosten sind deshalb regelrecht explodiert

Foto: ALKIS KONSTANTINIDIS/ REUTERS
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?