Privatisierungen in Griechenland Hellas zum Verkauf
Eine Rolltreppe im ehemaligen Flughafen Hellenikon bei Athen im Juli 2014. Der Verkauf des Geländes gehört zu den größten Privatisierungsprojekten in Griechenland.
Der Hafen von Thessaloniki wurde für die nächsten 40 Jahre an ein deutsches Konsortium verpachtet.
Auch der Hafen von Piräus bei Athen (Archivbild) ist teilweise in ausländischer Hand. Bereits 2009 wurde die Hälfte des Containerterminals an den chinesischen Cosco-Konzern verpachtet.
Die griechische Telefongesellschaft OTE (im Bild die Zentrale) ist mittlerweile zu 45 Prozent im Besitz der Deutschen Telekom.
Der Flughafen von Thessaloniki und weitere Regional-Airports wurden vom Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport übernommen.
Blick auf das Hellenikon-Gelände im Oktober 2017: Viele Privatisierungen kommen nur langsam voran. Die Einnahmen von rund fünf Milliarden Euro bleiben weit hinter dem eigentlichen Ziel von 50 Milliarden zurück.
Raffinerien von Hellenic Petroleum westlich von Athen: Die Ausschreibung für eine Aktienmehrheit an dem Ölkonzern läuft noch.
Anlage des Gasnetzbetreibers Desfa auf der Insel Revithousa: Das Unternehmen wurde im April für 535 Millionen Euro an ein Konsortium unter italienischer Führung verkauft.
Kohleabbau des Energiekonzerns PPC in Nordgriechenland: Auch PPC könnte privatisiert werden, der Verkauf stößt jedoch auf starken Widerstand von Gewerkschaftern und ist auch in der Regierung von Premierminister Alexis Tsipras umstritten.