Grimme-Preis 2013 Zwischen Trash und "Turm"
Olivia Jones bei der finalen Dschungelprüfung von "Ich bin ein Star - holt mich hier raus". Hätte das Trash-Format einen Grimme-Preis verdient gehabt?
Nix da! Die RTL-Show (hier Dschungelkönig Joey Heindle mit Girlfriend Jacky) ging bei der Vergabe der Preise leer aus.
Camp-Kandidatin Iris Klein: Die Grimme-Juroren offenbar nicht überzeugt
Das Dschungelcamp trat unter anderem gegen die Sendung "Roche & Böhmermann" (ZDFkultur) an, die allerdings gerade eingestellt worden ist. Doch auch das Talk-Format konnte keine Trophäe ergattern.
"Der Tatortreiniger" (NDR) putzt sich zum Doppelsieg: Der Vorjahresgewinner wurde 2013 bereits zum zweiten Mal mit einem Grimme-Preis ausgezeichnet.
Ganz unterschiedliche Filme konkurrierten in der Kategorie Fiktion: Die Satire "Sechzehneichen" (HR) von Hendrik Handloegten und Achim von Borries musste sich allerdings der starken Konkurrenz geschlagen geben.
Der nominierte NDR-"Tatort" mit Mehmet Kurtulus als Undercover-Ermittler Cenk Batu konnte sich bei der Preisvergabe ebenfalls nicht durchsetzen.
Eine TV-Trophäe gabs hingegen für den MDR-Mehrteiler "Der Turm": Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Uwe Tellkamp mit Jan Josef Liefers in der Hauptrolle ehrten die Grimme-Juroren in der Kategorie Fiktion.
Rekord-Grimme-Preisträger Dominik Graf setzt im Jahr 2013 mal aus: Der verstörende Thriller "Das unsichtbare Mädchen" (ZDF/Arte) mit Ulrich Noethen (links) und Ronald Zehrfeld ging leer aus.
Drei Dokumentarfilme hat Autorin Bettina Braun über die Clique von Ali (rechts) gedreht. Nun wurde sie für das Gesamtwerk mit einem Grimme-Preis ausgezeichnet.