Grönland: Eisinsel im Klimawandel - DER SPIEGEL
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Grönland Eisinsel im Wandel

Für Grönland bietet der Klimawandel Risiken und Chancen zugleich. Die Einwohner der Insel stehen vor großen Herausforderungen.
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Hubschrauber über dem Eis: Grönland ist ein autonomer Teil Dänemarks und wird von diesem auch außenpolitisch vertreten. Langfristig können sich viele Grönländer auch eine Unabhängigkeit vorstellen - allerdings bekommt die Insel derzeit noch beträchtliche Förderung aus Kopenhagen und kann finanziell nicht auf eigenen Beinen stehen.

Foto: DPA/ Laura A. Stevens/ Nature
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Schmelzwassersee (im Juli 2011): Mit Rohstoffprojekten hofft man in Grönland auf Einnahmen, die eine Unabhängigkeit sichern könnten. Doch das Hin und Her der Preise auf den internationalen Märkten hat bisher dafür gesorgt, dass viele Bergbauvorhaben im wahrsten Sinne des Wortes auf Eis gelegt wurden.

Foto: Brennan Linsley/ AP
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Eisgefüllter Fjord im Süden Grönlands: Die Dimensionen von Grönlands Eisschild sind nicht einfach zu begreifen. Man kann sich aber zumindest an ein paar Zahlen halten. Der weiße Panzer hat eine Fläche von 1,71 Millionen Quadratkilometern. Er ist...

Foto: AFP/ NASA
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...stellenweise mehr als drei Kilometer dick, insgesamt schlummern 2,95 Millionen Kubikkilometer Eis darin. Dieses Bild zeigt Eisberge bei Qaqortoq (im Juli 2013).

Foto: Joe Raedle/ Getty Images
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Fischerboot zwischen Eisbergen bei Ilulissat (im Juli 2011): Der Jacobshaven-Gletscher an der Westküste hat in den vergangenen Jahren massiv an Tempo zugelegt. Der Klimawandel verändert Grönland und die Lebensbedingungen dort.

Foto: Brennan Linsley/ AP
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Kinder in Nuuk (im Juni 2016): Gut 56.000 Einwohner hat die Insel - bei einer Fläche von fast 2,2 Millionen Quadratkilometern. Macht rechnerisch 0,026 Einwohner pro Quadratkilometer. In Deutschland sind es 230. Die Zahl für Grönland täuscht aber etwas, da nur 20 Prozent der Fläche eisfrei sind.

Foto: STAFF/ REUTERS
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Hafen in Nuuk (im März 2013): Würden Grönlands Gletscher komplett abschmelzen, würde der weltweite Meeresspiegel laut dem letzten Uno-Weltklimabericht um 7,4 Meter steigen. Natürlich wird Grönlands Eis auf absehbare Zeit nicht komplett verschwinden. Das dauert Jahrhunderte und setzt noch deutlich höhere Temperaturen voraus, zehn Grad mindestens, so schätzen Forscher.

Foto: STAFF/ REUTERS
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Inuit-Jäger bei Ammassalik Island (im Juli 2007): Der Klimawandel erwärmt die Arktis allerdings auch deutlich stärker als andere Teile der Erde. Das verändert auch die Lebensräume der Tiere - und damit auch die traditionellen Nahrungsgrundlagen der Jäger.

Foto: JOHN MCCONNICO/ AP
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Schlittenhunde in Uummannaq (im März 2010): Für die Jagd nutzen Inuit inzwischen auch häufig Motorschlitten. So lassen sich einerseits größere Distanzen überwinden, andererseits steigt zum Beispiel bei den Moschusochsen im Westen Grönlands der Jagddruck.

Foto: STAFF/ REUTERS
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Eisiger Frühjahrstag in Pituffik (im März 2017): Welche Perspektiven sich für Grönland bieten, muss die Zukunft zeigen. Das Land hat auf jeden Fall mit Fachkräftemangel zu kämpfen. Selbst für vergleichsweise einfache Jobs in Fischfabriken werden mittlerweile Leute importiert, zum Beispiel aus China.

Foto: MARIO TAMA/ AFP
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?