Großbritannien: Vollzeitjob hinter Gittern - DER SPIEGEL
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Großbritannien Vollzeitjob hinter Gittern

Schluss mit Fernsehen in der Zelle: Der britische Justizminister Ken Clarke drängt auf radikale Reformen des Gefängniswesens. Häftlinge sollen künftig Vollzeit arbeiten und sogar Steuern zahlen. Doch zuerst müssen sich Firmen finden, die Jobs im Knast bereitstellen - keine Kleinigkeit in der Krise.
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Das Pentonville-Gefängnis in London (Archivbild von 2003): Die britische Regierung plant eine 40-Stunden-Woche für Häftlinge.

Foto: Ian Waldie/ Getty Images
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Vollzeitstellen gibt es für die Inhaftierten derzeit so gut wie gar nicht - außer in Modellprojekten. Etliche Häftlinge bleiben morgens angeblich gleich im Bett. Das soll sich nun ändern.

Foto: Ian Waldie/ Getty Images
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Justizminister Ken Clarke hat sich eine umfassende Reform des Gefängniswesens in Großbritannien vorgenommen. Die Häftlinge sollen arbeiten - gezwungen werden aber nicht. Nun muss er noch um Unterstützung bei Firmen werben, die solche Jobs anbieten wollen.

Foto: BEN STANSALL/ AFP
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Der heutige Premierminister David Cameron bei einem Besuch im Wandsworth-Gefängnis in London (Archivbild von 2008, damals war er noch Oppositionsführer) - nun soll er als Regierungschef helfen, die Reformpläne seines Justizministers durchzusetzen.

Foto: Kirsty Wigglesworth/ ASSOCIATED PRESS
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