Großer Basar Istanbuls Wusel-Shoppingparadies
Stoff bis unters Dach: Auf dem Großen Basar können Istanbul-Touristen Souvenirs aller Art kaufen. Ein besonders praktisches Mitbringsel ist ein Hamam-Handtuch von Huseyin Balci. Damit ist künftig schon morgens nach dem Duschen Fernweh garantiert.
Wunderschöne Webkunst: Als Mitbringsel ist so ein Teppich schon etwas unhandlich - auch wenn Adem Sadc ein paar tolle Exemplare auf Lager hat. Doch manche der türkischen Kelims sind so dünn und klein im Format, dass vielleicht doch noch etwas Platz dafür im Koffer ist.
Musik an! Ahmet Tan verkauft in seinem Lädchen im Großen Basar traditionelle Instrumente.
Nüsse, Mandeln, Pistazien: Bei Hasan Ramo gibt's Süßes, bis die Zähne wehtun. Lokum, bekannt auch unter dem englischen Begriff Turkish Delight, ist eine klebrige aromatisierte Masse aus gelierter Stärke und viel Zucker.
Schals aus Kaschmir in allen Farben gibt es bei Burak Erdogan zu kaufen.
Alles leuchtet: Dogan Mert bringt Glaslampen an den konsuminteressierten Touristen.
Teller, Töpfe, T-Shirt: Knallig blau und gelb und grün ist beinahe alles im Laden von Huseyin Erdogan.
Wo ist Ekrem? Der Händler dieses Stands im Großen Basar von Istanbul ist zwischen all den Kleidern und Hüten auf den ersten Blick kaum zu erkennen.
Nur zwei Energiesparlampen erhellen den Verkaufsraum von Kenan Kalmaz.
Stoffe, Stickereien, Teppiche: Der Große Basar in Istanbul ist mit bis zu 4000 Lädchen ein wahres Shopping-Dorado. Yasin Kizilkaya ist einer von etwa 20.000 Händlern.
Keramikkrämer Ismail Genis: In seiner mehr als 500-jährigen Geschichte hat der überdachte Markt massiv unter dem Kundenansturm und den nicht immer ganz legalen Baumaßnahmen der Händler gelitten.
Schmuckhändler Mehmet Onlu: Der Zusammenschluss aus 16 Karawansereien wird nun aufwendig saniert.
Serkan Almaz verkauft handgefertigte Schachbretter und Backgammon-Spiele: 68 Millionen Euro sollen mindestens in die Sanierung fließen, die etwa fünf Jahre dauern wird.
Der Große Basar wurde im 15. Jahrhundert von Sultan Mehmet II. angelegt. In der direkten Nachbarschaft entstanden weitere Markthallen, die später miteinander verknüpft und überdacht wurden. Heute arbeitet auch Murat Akca in einem der ältesten Shoppingzentren der Welt.
64 Straßen gibt es im Großen Basar - wenn man lange genug durch die Einkaufsstraßen läuft, stößt man vielleicht auch auf Stoffhändler Murat Hashas...
...oder auf den Antiquitätenverkäufer Timur Yildirim. Behördenangaben zufolge locken die Stände jährlich rund 92 Millionen Besucher an, täglich sind es zwischen 300.000 und 400.000.