Grubenunglück von Chile Das Leben danach
Freude nach der Rettung: Mario Sepúlveda, der seine Augen mit einer Sonnenbrille schützte, feierte am 13. Oktober 2010 mit der chilenischen First Lady Cecilia Morel und President Sebastian Pinera, dass er wieder in Sicherheit ist.
33 Bergarbeiter waren Anfang August 2010 nach dem Einsturz eines Stollens der Mine San José nahe Copiapó in der Atacama-Wüste im Norden des Landes unter Tage eingeschlossen worden.
Präsident Sebastian Pinera (r.) umarmte den Minenarbeiter Florencio Avalos: Bis zu ihrer Rettung harrten die Bergleute 69 Tage lang in rund 700 Metern Tiefe aus.
Angehörige, Politiker und Journalisten harrten während dieser Zeit an der Mine aus.
An den Rettungsarbeiten waren Hunderte Techniker, Bergbauexperten und Mediziner beteiligt. Drei mehr als 600 Meter lange Rettungsschächte wurden gebohrt.
Posieren mit der chilenischen Flagge, Januar 2011: Die Kumpel wurden zu Medienstars.
Gruppenbild in Disney World: Die Bergleite erhielten Einladungen, man schenkte ihnen Reisen. Fast allen ist das Erlebte zu Kopf gestiegen.
Bis ins deutsche Fernsehen: Mario Sepúlveda hat sein Schicksal als einer der wenigen für eine lukrative Beschäftigung genutzt - und so sogar Günther Jauch kennengelernt.
Edison Pena und seine Frau trafen im Dezember 2010 Thomas Gottschalk. Die Geretteten traten weltweit im Fernsehen auf.
Edison Pena nach dem Marathon in New York: "Die Mine hat ihn verändert", sagt seine Frau.
Mario Sepúlveda, Jorge Gallegillos, Carlos Barrios und Jose Henriquez bei einer Ausstellungseröffnung im Smithsonian National Museum in Washington: Alles zu Ehren der Verunglückten