Grumsiner Forst Waldbaden unter Buchen
Baumgigant: Die Rotbuche ist der häufigste Laubbaum in Deutschlands Wäldern und kann bis zu 300 Jahre alt werden.
Buchenwald Grumsin: Die Unesco hat zahlreiche Buchenwaldgebiete in Europa zusammen als Weltnaturerbe erklärt - seit 2011 ist auch der Brandenburger Forst dabei sowie vier weitere Gebiete in Deutschland.
Roland Schulz: Der Naturführer und Journalist zeigt Gästen das Naturschutzgebiet, das nur etwa 70 Kilometer entfernt von Berlin liegt.
Buchenblätter: Indian Summer gibt es auch in Deutschland.
See im Grumsiner Forst: Steile Hügel wechseln sich mit schwarzen Moorseen und Tümpeln voller Entengrütze ab.
Seit mehr als 30 Jahren hat niemand mehr im sechs Quadratkilometer großen Forst Bäume gefällt, und schon vor der Wende stand er unter besonderem Schutz.
Weil das DDR-Politbüro hier gern zur Jagd ging, blieben Sümpfe und Moore als Rückzugsgebiete für das Wild erhalten.
Pilze auf Totholz: Die umgestürzten Baumgiganten bilden einen idealen Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten.
Altkünkendorf: Das Dorf gehört zur Angermünde, ist aber nur durch eine schmale Straße mit der Stadt in der Nähe verbunden. Rundherum gibt es schöne Routen für Wanderer und Radfahrer.
Wer etwas mitnimmt, zahlt in die Kasse des Vertrauens. Die Umgebung des Weltnaturerbes hat Befürchtungen, dass zu viele Touristen kommen könnten - noch sind nicht viele zu sehen.