Grundeln Typische tierische Eindringlinge
Gefräßig: Besonders die Kessler-Grundel labt sich auch gerne an den Jungfischen anderer Arten. Auch sie wurde bereits im Rhein gefangen. Die Grundel-Arten stammen aus dem Schwarzen und dem Kaspischen Meer, Tausende Kilometer östlich, doch nun breiteten sie sich durch den Rhein-Main-Donau-Kanal hindurch nach Westen aus
Neuer Main-Bewohner: Diese Kesselgrundel fanden die Koblenzer Gewässerökologen im September 2006 im Main
Grundel: Einige Experten schlagen jetzt Alarm. "Einheimische Kleinfische, wie etwa die Groppe, haben bereits massive Bestandseinbrüche erlitten und die Neulinge werden sie zusätzlich bedrängen", warnte Christian Wiesner vom Wiener Institut für Wasservorsorge, Gewässerökologie und Abfallwirtschaft
Bestandsaufnahme: Im Main bei Goßmannsdorf in der Nähe von Ochsenfurt untersuchen Steffen Wieland (links), Bernd Mockenhaupt (Mitte) und Christian von Landwüst von der Bundesanstalt für Gewässerökkologie in Koblenz die Zusammensetzung der Flussfauna
Eindringling in der Ostsee: Anfang Dezember meldeten Forscher des IFM-Geomar in Kiel: In der Kieler Förde breiten sich fremde Rippenquallen aus
Volkszählung der Neubürger: Koblenzer Gewässerökologen haben in Deutschlands Flüssen 76 neue Arten entdeckt. Hier zeigt Franz Schöll eine der weltweit berühmtesten invasiven Spezies, die chinesische Wollhandkrabbe, die sich in viele Küstengebieten außerhalb ihres ursprünglichen Verbreitungsgebiets angesiedelt hat