Gruner und Jahr / Bertelsmann - DER SPIEGEL
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Gruner + Jahr Zeitschriftenkonzern im Wandel

Die Jahr-Holding verkauft ihre Anteil an Gruner + Jahr an den Medienkonzern Bertelsmann. SPIEGEL ONLINE beschreibt den größten Zeitschriftenverlag Deutschlands in Bildern.
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John Jahr sen.: Der Hamburger Verleger legte mit den Frauenzeitschrift "Constanze" und "Brigitte" den Grundstein für sein Verlagsimperium. Den Gruner + Jahr-Verlag gründete er 1965 zusammen mit Gerd Bucerius und dem Druckereibesitzer Richard Gruner.

Foto: imago
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Gerd Bucerius begann seine Verlegerkarriere 1946, als er gemeinsam mit Lovis H. Lorenz, Richard Tüngel und Ewald Schmidt di Simoni von der britischen Besatzungsbehörde die Lizenz zur Herausgabe der "Zeit" bekam. Später, 1957, übernahm er deren Anteile und wurde alleiniger "Zeit"-Herausgeber. Das über lange Jahre hinweg defizitäre Blatt hielt er mit den Gewinnen des "Stern" am Leben.

Foto: Joachim_Herrmann/ picture-alliance / dpa
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Richard Gruner: Der Druckerei-Unternehmer übernahm den väterlichen Betrieb mit sieben Mitarbeitern und baute ihn zu einem mächtigen Druck- und Verlagshaus aus.

Foto: Gruner+Jahr/ picture alliance / dpa
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Verlagshaus von Gruner + Jahr: Der verschachtelte Bau befindet sich in bester Lage am Baumwall in Hamburg.

Foto: Ulrich Perrey/ picture-alliance/ dpa
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Zeitschriften von Gruner + Jahr: Frauenzeitschriften und der "Stern" bilden das Kerngeschäft des Hamburger Verlages. "Geo" und dessen Ableger, Wirtschaftstitel und die Stuttgarter Motor-Presse vergrößerten das Spektrum von Europas größtem Zeitschriftenverlag.

Foto: Maurizio Gambarini / dpa
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Gruner + Jahr blieb allerdings auch von spektakulären Rückschlägen nicht verschont: Den verlegerischen Tiefpunkt stellt die Affäre um die Hitler-Tagebücher dar, die "Stern"-Reporter Gerd Heidemann 1983 aufgetan hatte. Es waren Fälschungen.

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Zu den Fehlschlägen des Verlags muss auch die "Financial Times Deutschland" gezählt werden. Das Wirtschaftsblatt war zunächst mit großem Aufwand an den Start gebracht worden, schaffte jedoch nie den Sprung in die Gewinnzone. Am 7. Dezember 2012 erschien die Zeitung zum letzten Mal.

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Henri-Nannen-Büste: Das Kunstwerk ist die Oscar-Figur der deutschen Journalisten-Kaste. Sie wird jährlich in verschiedenen Kategorien an die Gewinner des Henri-Nannen-Preises verliehen.

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Reinhard Mohn: 1947 übernahm der Verlegersohn das bis dahin mittelständische Unternehmen Bertelsmann und baute es zu einem der größten Medienkonzerne der Welt aus. Das Familienvermögen der Mohns wird auf 5,7 Milliarden Euro geschätzt. Den größten Teil davon brachte Mohn in eine Familienstiftung ein.

Foto: AP/Bertelsmann
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