Greyerzer-Produktion in der Schweiz Was für ein Käse!
Schweizer Präzisionsarbeit: Der Fotograf Denis Balibouse begleitetedie Mitarbeiter einer Familien-Käserei in der Gruyères-Region über einen Sommer. Hier ist Jacques Murith beim Schöpfen der Molke zu sehen.
Von Mitte Mai bis Mitte Oktober arbeitet die Murith-Familie jeden Tag etwa 15 Stunden, sieben Tage die Woche. "Jedes Element, so wie die Temperatur der Milch am Morgen und das Wetter", spielt eine Rolle für die Qualität des Produkts, berichtet Balibouse.
Mit der Kuhherde unterwegs ins Tal (im Hintergrund das Schloss von Greyerz): Seit fünf Generationen ist die Käserei in Familienbesitz.
Die Bedingungen in diesem Jahr waren für die Kühe nicht immer so gut wie auf diesem Bild. Einige Tage konnten sie nicht auf die Weide, weil im Frühsommer die Temperaturen ungewöhnlich niedrig waren und noch Schnee lag.
Vater und Sohn: Jacques Murith ist bereits 65, er will den Betrieb an Alexandre übergeben.
Vollmond im September: Die Herde der Familie besteht aus 39 Kühen und 10 Kälbern.
Jeder Käse wiegt 25 bis 40 Kilogramm und braucht mindestens sechs Monate, um zu reifen. Dann werden die Laiber von Nahrungsmittelprüfern einer strengen Qualitätskontrolle unterzogen.
Jedes Jahr entstehen rund 200 Käse auf dem Hof von der Familie Murith in der Schweiz.
Festigkeitstest per Hand: Der Käse entsteht heute noch so wie vor hundert Jahren.
Transport der Ware: Unter dem rund 2000 Meter hohen Gipfel des Moléson entsteht hochwertiger Greyerzer-Käse.
Gut in Form: Mitte Oktober sind die Arbeiten abgeschlossen, dann muss der Käse nur noch reifen.
Nach getanem Tagewerk gibt es Pasta, gegessen wird mit Holzbesteck.