GSG-9-Einsatz Ende eines Horrorfluges
Der Weg der "Landshut" führte durch Europa nach Arabien, endete in Afrika. Die Zustände an Bord waren unerträglich. Schikaniert von den Terroristen litten die 90 Geiseln unter schrecklichem Durst, es stank an Bord, war entsetzlich heiß
Die "Landshut" auf dem Flugfeld von Rom. Die Italiener ließen die Maschine gegen den Wunsch der Bundesregierung erneut startet
Die "Landshut" am 15. Oktober in Dubai. In glühender Hitze steht die Maschine auf der Rollbahn, der Chef der Terrortruppe, der sich "Captain Mahmoud" nennt, hat eine der Türen geöffnet
Flugkapitän Jürgen Schumann wird von "Mahmoud" mit der Pistole bedroht, während er in der geöffneten Tür der "Landshut" sitzt. Später töten ihn die Terroristen, quetschen seine Leiche in einen Schrank. "Es war eine Hinrichtung", berichtete Co-Pilot Vietor
Zwei Protagonisten des "Landshut"-Dramas, Stewardess Gabi Dillmann und Co-Pilot Jürgen Vietor, treffen nach dem Ende der Geiselnahme am 18. Oktober 1977 in Köln ein. "Jetzt weiß ich, wie sich die Hölle anfühlt", bilanzierte Dillmann später
Hans-Jürgen Wischnewski, Staatsminister im Kanzleramt, bedankt sich bei GSG-9-Chef Ulrich Wegener. Legendär sind die Worte, mit denen "Ben Wisch" den glücklichen Ausgang der Geiselnahme nach Bonn meldete: "The work is done"