Kultserie "GTA" wird 20 Jahre alt
Es begann 1997: Im ersten "GTA" sahen Spieler wie auch im zweiten Teil die bespielbaren Städte noch aus der Vogelperspektive.
2001 folgte mit "GTA III" der Sprung in die dritte Dimension - ein Meilenstein.
Das "GTA III"-Prequel "Vice City" entführte Spielerinnen und Spieler in die ans Miami der Achtzigerjahre angelehnte gleichnamige Metropole.
Auch "GTA: San Andreas" ist einer "historischen" Ära gewidmet, und zwar den frühen Neunzigerjahren in drei fiktiven US-Westküstenmetropolen - Gangster-Rap-Klischees, Ghetto-Kitsch und Ausschreitungen inklusive.
Dieser Spaß kostete Millionen: Die in "San Andreas" versteckte und per Mod freischaltbare "Hot Coffee"-Sex-Szene sorgte für ein gerichtliches Nachspiel.
"GTA IV" ließ den Spieler 2008 in der Rolle des traumatisierten Auswanderers Niko Bellic durch ein bis dahin beispiellos detailliertes alternatives New York streifen - ein unbestrittener Höhepunkt der Spielegeschichte.
Bis heute sorgen auf dem PC zahllose Mods und Editoren dafür, dass die Liberty City von "GTA IV" auch heute noch in schönstem Glanz erstrahlt - hier zu sehen ist die "ICE Enhance"-Mod.
Muss das wirklich sein? Eine interaktive Folterszene in "GTA V" sorgte 2013 für heftige Kontroversen.
Die explizite Darstellung von Stripperinnen und Prostituierten in der Reihe sorgt seit jeher für Kritik; in "GTA V" kann man die Tänzerinnen sogar interaktiv beim Lapdance betatschen.
Selbstironie oder Immunisierung vor Kritik? Die offizielle Promo zu "GTA V" spiegelt das Bild, das gern von außen auf die Serie und das ganze Medium Videospiele geworfen wird - und zeigt der Welt den Mittelfinger.