Guatemala: Das Herrschergrab von El Zotz - DER SPIEGEL
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Guatemala Das Herrschergrab von El Zotz

Im Urwald Guatemalas haben Archäologen die unversehrte Grabkammer eines Maya-Herrschers entdeckt. Womöglich handelt es sich gar um den Begründer einer Dynastie. Seine Ruhestätte war voller Schätze - und sie enthielt die Knochen von sechs Kindern, die dem König in den Tod folgten.
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Kunstwerk aus Stein: Diese Skulptur hatten die Bewohner der Fledermaus-Stadt dem toten Herrscher mit ins Grab gegeben. Die Löcher in den Mundwinkeln hielten einst einen Stock oder Ring.

Foto: Arturo Godoy/ AP
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1600 Jahre lang hat hier keiner mehr aufgeräumt: Zerbrochene Keramik und Trümmer der Totenliege waren in der Grabkammer verstreut. In dem nur 1,20 Meter breiten, 3,60 Meter langen und 1,80 Meter hohen Königsgrab lagen die wertvollen Beigaben dicht gedrängt.

Foto: Arturo Godoy/ AP
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Die Ruinen von El Zotz sind reich mit Reliefs verziert. Göttermasken und Maya-Hieroglyphen zieren die Wände der Tempel.

Foto: HO/ REUTERS
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In das Loch im Boden ließen die Archäologen eine Glühlampe hinab: "Und plötzlich flammte eine Explosion von Farben in alle Richtungen auf", sagte Ausgräber Stephen Houston.

Foto: Arturo Godoy/ AP
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Tempel IV in Tikal: Von der Spitze der El-Diablo-Pyramide in El Zotz aus konnte man die Spitze des Tempels sehen. Doch die Nachbarstädte El Zotz und Tikal waren verfeindet.

Foto: ddp
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Henkel in Form eines Schweinchens: Manche Gegenstände aus dem Grab erinnern an moderne Comicfiguren.

Foto: Arturo Godoy
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Eine Maske aus der Mythenwelt der Maya an einem Tellerrand.

Foto: Arturo Godoy
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Grabbeigabe: Der in Guatemala entdeckte Herrscher lebte zwischen 350 und 400 nach Christus. Zu dieser Zeit lebten talentierte Künstler in El Zotz, die äußerst qualitätvolle Keramik schufen.

Foto: Arturo Godoy
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Mythischer Kopf: Viele der Gefäße sind außergewöhnlich fein verziert. Die Beigaben sprechen dafür, dass der Tote ein bedeutender König gewesen sein muss.

Foto: Arturo Godoy
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Ungewöhnliche Verzierung für einen Topf: Ein Tausendfüßler krabbelt am Rand entlang.

Foto: Arturo Godoy
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Mit Maya-Glyphen beschrifteter Teller: Die Schrift der Maya bestand aus einem komplizierten Zeichensystem.

Foto: Arturo Godoy
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Die Keramik in dem Grab war zum Teil reich bemalt. Die Farben leuchten auch nach Jahrhunderten noch erstaunlich frisch.

Foto: Arturo Godoy
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