Vulkanausbruch in Guatemala Es regnet Asche
Der Feuervulkan in der Gemeinde Alotenango ist am Sonntag ausgebrochen. Mehrere Menschen kamen dabei ums Leben, Hunderte weitere wurden verletzt.
Laut Regierung waren rund 1,7 Millionen Menschen von dem Vulkanausbruch betroffen. Präsident Jimmy Morales besuchte am Abend die Conred-Einsatzzentrale und rief die Bevölkerung in dem Gebiet um den Vulkan rund 70 Kilometer südwestlich von der Hauptstadt Guatemala-Stadt auf, die Sicherheitshinweise zu beachten.
Der Feuervulkan ist 3763 Meter hoch und liegt südwestlich der Hauptstadt Guatemala-Stadt. Nach Angaben des Katastrophenschutzes Conred war es der schlimmste Ausbruch der vergangenen Jahre.
Wegen des Ascheregens musste auch der internationale Flughafen von Guatemala-Stadt zeitweise den Betrieb einstellen, wie die zivile Luftfahrtbehörde mitteilte.
Über dem Gebiet breitete sich eine riesige Rauch- und Aschewolke aus. In vier Departments des mittelamerikanischen Landes gingen Asche und Gestein nieder. Straßen, Autos, Gebäude waren mit einer weißgrauen Ascheschicht überzogen.