Günstige Oldtimer - Toyota Celica Siebzigerjahre-Schick
Toyota selbst kann nur Bilder von den jüngeren Celica-Modellen zur Verfügung stellen. Die Fotos sind nicht etwa schlecht ausgeleuchtet, sondern die originalen Studioaufnahmen mit den hellen Pappen. Offensichtlich konnte es sich der Hersteller nicht leisten, den Wagen besser in Szene zu setzen.
Günstig sind die Preise auch auf dem Fahrzeugmarkt. Fahrbereite Autos mit gültiger HU-Plakette gibt es ab etwa 2000 Euro aufwärts.
Mit ihren rundlichen Formen haben jüngere Celica natürlich weniger Charme als die älteren Celica-Modelle.
Dafür hat man mehr Power unter der Haube: Mit moderner Vierventil- und Turbotechnik wuchs die Motorleistung in den Achtziger- und Neunzigerjahren auf über 200 PS an.
Modelle ohne Dach kosten meist Aufschlag, aber auch bei den Cabriolets wird man meist für unter 10.000 Euro fündig.
Japanische Klassiker mit H-Kennzeichen erlebten zuletzt einen Boom in Deutschland. Da trifft es sich gut, dass die Ersatzteillage noch relativ gut ist.
Dieser Celica TA40 von 1982 ist ein seltener Cabrio-Umbau der Firma Tropic. Später bot Toyota Cabrio-Versionen auch ab Werk an.
Muscle Car auf Japanisch: Der Toyota Celica sollte dem Ford Mustang Konkurrenz machen, der Mitte der Sechzigerjahre die Pony-Car-Welle auslöste.
Sportliche Autos wurden damals für die Massen erschwinglich. In Deutschland trat der Celica vor allem gegen Opel Manta und Ford Capri an.
Anfangs gab es den Celica nur als Stufenheck-Version, später erschien der smarte Liftback mit lang gezogener Heckklappe.
In der GT-Version hatte der Celica mit 120 PS sogar zehn Pferdestärken mehr als der damalige VW Golf GTI.
Zwar steckten unter der Haube nur Vierzylinder, aber die hatten es in sich. Volkssportler mit über 100 PS waren in den Siebzigerjahren mehr als ansehnlich.