Günstige Oldtimer VW Scirocco - DER SPIEGEL
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Günstige Oldtimer VW Scirocco Wer rast, der rostet

Wenig Geld, aber trotzdem Lust auf einen Oldtimer? Kein Problem - es gibt sie nämlich, die Schnäppchenschlitten. Diesmal: Der VW Scirocco, der Golf im Sportanzug - mit einer fatalen Schwäche.
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1974 kam der "Wüstenwind" (Scirocco wird ein heißer Wind aus Afrika genannt) auf den Markt.

Foto: Volkswagen
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Das Publikum staunte über das sportliche Design. Von VW war man damals eher Nüchternheit und Vernunft gewohnt.

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Mit rund 800 Kilogramm war das Coupé für heutige Verhältnisse ein Leichtgewicht.

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Drehzahlmesser, Sportlenkrad, Tacho bis 220 km/h: Im Cockpit fühlten sich viele Scirocco-Fahrer als Rennpiloten.

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Mit 50 PS war der Scirocco I in der Basisausführung recht schmalbrüstig motorisiert. Deutlich flotter wurde es mit dem 1,6-Liter und 85 PS.

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1976 kam der GTI mit 110 PS und 185 km/h Spitze dazu. Für einen Volkswagen war das vor 40 Jahren enorm schnell.

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Wegen miserabler Rostvorsorge gingen viele Scirocco frühzeitig in die Schrottpresse. Andere wurden von Draufgängern verheizt.

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1981 erschien der Scirocco II, diesmal kam das Design von Volkswagen.

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Die Formen wurden etwas weicher und strömungsgünstiger – unter anderem durch „Kamm-Heck“ und Heckspoiler.

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Auch das Cockpit wurde neu gestaltet. Sportsitze waren beliebt, Extras wie Klimaanlage oder ABS wurden sehr selten bestellt.

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Großserientechnik im Sportanzug: Der Scirocco II GTX (1985) bekam den 16-Ventilmotor aus dem VW Golf II GTI 16V unter die Haube.

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Gebaut wurde der Scirocco II bis 1992. Bis zum Scirocco III mussten VW-Fans bis 2008 warten.

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Ganz in Weiß: Der Scirocco II „White Cat“ ist heute ein begehrtes Sammlerstück.

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