Günther Jauch und die ARD - DER SPIEGEL
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"Erzählen Sie doch mal" Günther Jauch und die ARD

Bei ihm wechselten sich Totalausfälle und Sternstunden ab, er war Wegmoderierer und Nun-erzählen-Sie-mal-Gesicht: Nach vier Jahren leitet Günther Jauch am Sonntag zum letzten Mal seinen ARD-Polit-Talk. Unsere Kritiker blicken zurück.
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Günther Jauchs Fernsehkarriere begann im Öffentlich-Rechtlichen: Mit 29 Jahren wurde er Außenreporter in der Sendung "Rätselflug" (SDR). 1988 folgte ein erster Ritterschlag: Das ZDF betraute ihn mit der gelegentlichen Moderation des "Aktuellen Sportstudios". Obwohl er beim ZDF die verschiedensten Aufträge erhielt, wechselte der Moderator schon 1990 zur privaten Konkurrenz RTL.

Foto: imago
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Dort parlierte er sich durch 891 Folgen des Fernsehmagazins stern TV. Zu einem Eklat kam es, als aufflog, dass in Jauchs Zeit als Moderator des Magazins gefälschte Beiträge des Fernsehjournalisten Michael Born gesendet worden waren.

Foto: Wöstmann/ picture alliance / dpa
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Bereits 2007 war Günther Jauch als Nachfolger von Sabine Christiansen für den Sonntagabend-Talk der ARD im Gespräch. Die Gespräche scheiterten aber. Jauch bezeichnete die Öffentlich-Rechtlichen damals als "Gremien voller Gremlins".

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Seit 1999 moderierte Jauch die RTL-Sendung "Wer wird Millionär". Mit der Show stieg er zum "Schwiegersohn der Nation" auf. Sie katapultierte ihn im Jahr 2005 bei der Wahl zum beliebtesten Deutschen auf Platz 1.

Foto: Jörg Carstensen/ picture-alliance/ dpa
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2011 übernahm Günther Jauch den Sonntagabend-Talk der ARD schließlich doch. Nach vier Jahren voller Katastrophen, aber auch Sternstunden tritt Jauch am Sonntag als Talkmaster ab und übergibt an Anne Will. Die Sendung Günther Jauch ist damit Geschichte.

Foto: DPA/ ARD/ Steffen Kugler
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