Guerilla-Tuning: Gepimpt mit Pappe - DER SPIEGEL
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Guerilla-Tuning Krasser Karton!

In Nacht-und-Nebel-Aktionen hat ein junger Fotograf stinknormale Autos aufgemotzt - mit Pappteilen. "Den meisten Besitzern", sagt er, "habe ich wohl eine Freude bereitet."
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Mit etwas Pappe verwandelt der Fotograf und Regisseur Max Siedentopf gewöhnliche Autos in Slapdash Supercars. Slapdash bedeutet so viel wie "schludrig" – und genauso hastig aufgepimpt sehen die Kisten auch aus.

Foto: Max Siedentopf
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"Es darf nicht zu perfekt sein. Die Supercars, die ein bisschen schrecklich aussehen, finde ich am interessantesten", sagt Siedentopf.

Foto: Max Siedentopf
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"Sind die Supercars Kunstwerke? Irgendwie vielleicht schon, aber meine Aktionen sollen auf alle Menschen wirken, nicht nur auf Kunstliebhaber", sagt der 24-Jährige Siedentopf. Mit dem Papp-Tuning ist ihm das gelungen.

Foto: Max Siedentopf
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Die Fotos entstanden in Amsterdam, wo Siedentopf lebt. Geboren ist er in Windhoek, der Hauptstadt von Namibia. Bevor er in die Niederlande zog, arbeitete er unter anderem in Berlin und Los Angeles.

Foto: Max Siedentopf
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Seine Supercar-Aktionen erklärt Max Siedentopf für beendet: "Ich suche mir jetzt neue Alltagsdinge, denen ich einen Twist verpasse."

Foto: Max Siedentopf
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Jetzt mal ehrlich: Grotesk gepimpt sieht ein VW Golf doch viel unterhaltsamer aus.

Foto: Max Siedentopf
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Siedentopf hatte es auf die "normalsten der normalen Autos" abgesehen.

Foto: Max Siedentopf
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"Das goldene Auto passt farblich sehr gut zu den Tuningteilen", sagt Siedentopf zu diesem Exemplar.

Foto: Max Siedentopf
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Mit diesem Bild ist der 24-Jährige nicht so zufrieden: "Der Audi fällt ein bisschen heraus, der gefällt mir eigentlich nicht." Was er meint: Das Auto ist eine Spur zu unnormal für ein Slapdash Supercar.

Foto: Max Siedentopf
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?