Haariges Hobby: Simon und sein Spinnenzoo - DER SPIEGEL
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Haariges Hobby Simon und sein Spinnenzoo

Gegen Hunde und Katzen ist er allergisch, Schildkröten fand er zu langweilig. Deshalb züchtet Simon Weiland, 16, Vogelspinnen, mit 50 haarigen Achtbeinern teilt er sich sein Schlafzimmer und kann mit dem krabbeligen Hobby sogar Geld verdienen.
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Aus der Haut gefahren: Es sieht aus, als halte Simon Weiland, 16, eine noch lebende Spinne in der Hand - es ist jedoch nur die Haut. Um wachsen zu können, häuten sich manche Spinnenarten mehrmals im Jahr. Simon züchtet Vogelspinnen, seit er 13 Jahre alt ist - und verdient sogar Geld damit. mehr...

Foto: Kathrin Streckenbach
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Ordnung im Spinnenzoo: Die komplizierten Namen der Vogelspinnen kennt Simon auswendig. "Englischvokabeln finde ich schwieriger", sagt er.

Foto: Simon Weiland
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Versteck-Künstlerin: Sie ist auf den ersten Blick gar nicht so leicht zu erkennen, die Spinne der Art Psalmopoeus cambridgei. Vogelspinnen lassen sich grob in drei Arten einteilen - in Baum- Erd- und Bodenbewohner.

Foto: Simon Weiland
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Angriffslustig: Die Vogelspinnenart Pterinochilus murinus stammt aus Afrika, sein Exemplar beschreibt Simon als "sehr aggro". Der Biss einer Vogelspinne ist in den meisten Fällen harmlos - wenn auch sehr schmerzhaft.

Foto: Simon Weiland
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Kampfbereit: Die Vorderbeine in die Luft gestreckt - eine von Simons Spinnen nimmt Drohhaltung ein.

Foto: Simon Weiland
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Beutezug: Die Vogelspinne zerkaut ihre Beute nicht einfach, mit den Zähnen pumpt sie erst Verdauungssaft in das Insekt und saugt es anschließend aus.

Foto: Simon Weiland
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Profi mit 16: Simon ist inzwischen ein richtiger Spinnen-Züchter...

Foto: Kathrin Streckenbach
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...und hat für die nächste Börse Jungtiere gezüchtet. Ein potentieller Käufer hat sie vorbestellt.

Foto: Simon Weiland
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Haariges Geschäft: Je nach Seltenheit und Alter der Spinne zahlen Liebhaber schon mal 150 Euro für ein ausgewachsenes Tier.

Foto: Simon Weiland
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Seltener Anblick: Simons Spinne der Art Haplopelma minax bekommt er nicht oft zu sehen, sie hat sich eine lange Röhre gegraben, in der sie normalerweise haust.

Foto: Simon Weiland
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Pflegeleicht: Nur eine halbe Stunde pro Woche müsse er sich um die Tiere kümmern, sagt Simon. Und wenn er doch mal keine Zeit hat, übernimmt sein Vater den Job.

Foto: Kathrin Streckenbach
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