Haariges Hobby Simon und sein Spinnenzoo
Aus der Haut gefahren: Es sieht aus, als halte Simon Weiland, 16, eine noch lebende Spinne in der Hand - es ist jedoch nur die Haut. Um wachsen zu können, häuten sich manche Spinnenarten mehrmals im Jahr. Simon züchtet Vogelspinnen, seit er 13 Jahre alt ist - und verdient sogar Geld damit. mehr...
Ordnung im Spinnenzoo: Die komplizierten Namen der Vogelspinnen kennt Simon auswendig. "Englischvokabeln finde ich schwieriger", sagt er.
Versteck-Künstlerin: Sie ist auf den ersten Blick gar nicht so leicht zu erkennen, die Spinne der Art Psalmopoeus cambridgei. Vogelspinnen lassen sich grob in drei Arten einteilen - in Baum- Erd- und Bodenbewohner.
Angriffslustig: Die Vogelspinnenart Pterinochilus murinus stammt aus Afrika, sein Exemplar beschreibt Simon als "sehr aggro". Der Biss einer Vogelspinne ist in den meisten Fällen harmlos - wenn auch sehr schmerzhaft.
Kampfbereit: Die Vorderbeine in die Luft gestreckt - eine von Simons Spinnen nimmt Drohhaltung ein.
Beutezug: Die Vogelspinne zerkaut ihre Beute nicht einfach, mit den Zähnen pumpt sie erst Verdauungssaft in das Insekt und saugt es anschließend aus.
Profi mit 16: Simon ist inzwischen ein richtiger Spinnen-Züchter...
...und hat für die nächste Börse Jungtiere gezüchtet. Ein potentieller Käufer hat sie vorbestellt.
Haariges Geschäft: Je nach Seltenheit und Alter der Spinne zahlen Liebhaber schon mal 150 Euro für ein ausgewachsenes Tier.
Seltener Anblick: Simons Spinne der Art Haplopelma minax bekommt er nicht oft zu sehen, sie hat sich eine lange Röhre gegraben, in der sie normalerweise haust.
Pflegeleicht: Nur eine halbe Stunde pro Woche müsse er sich um die Tiere kümmern, sagt Simon. Und wenn er doch mal keine Zeit hat, übernimmt sein Vater den Job.