Haiti: "Auch ein Erdbeben wird zum Geschäft" - DER SPIEGEL
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Haiti "Auch ein Erdbeben wird zum Geschäft"

Eine Frau auf der dringenden Suche nach Insulin, eine Fehlgeburt im Auto: Die medizinische Versorgung für die Menschen in Haiti ist auch eine Woche nach dem verheerenden Erdbeben katastrophal. Wer gesund ist, versucht sich durchzuschlagen - oder von der Notsituation zu profitieren.
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Aufgebrachte Menge in Port-au-Prince: Um die wenigen Nahrungsmittel und Medikamente wird immer häufiger offen gekämpft.

Foto: Olivier Laban mattei/ AFP
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Transporte, Taxifahrten und Trinkwasser zu Mondpreisen: Nach der Erdbebenkatastrophe in Haiti gibt es auch Menschen, die damit ihr Geschäft machen.

Foto: Ramon Espinosa/ AP
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Vor allem Wasser ist Mangelware. Die Trinkwasserversorgung ist aber nach Informationen des THW auf einem sehr guten Weg. Allein das THW kann in Haiti 12.000 Liter Wasser pro Stunde produzieren.

Foto: JORGE SILVA/ REUTERS
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Überfüllte Krankenhäuser, Fehlgeburten im Auto, Zuckerkranke, die um Insulin betteln: Die medizinische Versorgung der Überlebenden in Haiti ist auch eine Woche nach dem Erdbeben katastrophal. Dieser Junge liegt in einem provisorischen Lazarett.

Foto: CARLOS BARRIA/ REUTERS
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Menschen drängen sich an einem Verteilungspunkt für Essen.

Foto: KENA BETANCUR/ REUTERS
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Ein Uno-Helfer verteilt in Port-au-Prince Lebensmittel.

Foto: HO/ REUTERS
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Auch Benzin ist äußerst knapp. Menschen stehen vor einer der wenigen noch intakten Tankstellen Schlange. Wenn sich die Versorgungslage nicht verbessert, reicht der Treibstoff noch für zwei bis drei Tage, schätzen die Helfer vom Technischen Hilfswerk (THW).

Foto: STR/ REUTERS
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Schon vor dem Erdbeben gab es Zehntausende Waisenkinder - ihre Zahl ist jetzt auf unbekannte Höhe gestiegen.

Foto: HO/ REUTERS
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Ein US-Helikopter fliegt über einem Brandherd.

Foto: HO/ REUTERS
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"Wir brauchen Hilfe, bitte!" Mit diesem Schild machen Haitianer auf ihre Not aufmerksam.

Foto: David Fernandez/ dpa
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Ein privater Sicherheitsmann verjagt im Zentrum von Port-au-Prince Plünderer, die nach der Katastrophe durch die Straßen ziehen, auf der Suche nach etwas Essbarem, Möbeln, allem, was noch brauchbar ist.

Foto: Carlos Garcia Rawlins/ REUTERS
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Seeleute des US-Flugzeugträgers USS Carl Vinson befüllen Wasserkanister. Seit Tagen rollt die Hilfe für Haiti an.

Foto: HO/ REUTERS
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In Cité du Soleil, dem größten Slum von Port-au-Prince, trinkt ein Junge an einem Versorgungspunkt Wasser aus einer Leitung.

Foto: CARLOS BARRIA/ REUTERS
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