Haiti Das große Aufräumen
Zigarrenpause in den Trümmern: In Haitis Hauptstadt Port-au-Prince genießt eine Frau einen Moment der Ruhe. Hinter ihr liegt ein großer Haufen mit zerborstenem Beton - nach dem heftigen Beben am 12. Januar wurden weite Teile von Port-au-Prince und auch andere Städte des Karibikstaats verwüstet. Mehr als 220.000 Menschen starben - der Wiederaufbau des Landes wird Jahre dauern. Derzeit sind Hilfsorganisationen und Zehntausende Haititaner damit beschäftigt, den Schutt aus zerstörten Städten wie Port-au-Prince und Jacmel zu transportieren.
Lachen und bewegen: Eine Lehrerin übt mit Kindern, die durch das schwere Beben traumatisiert wurden. Noch immer haben in Haiti viele Menschen Angst, in geschlossenen Räumen zu schlafen, weil sie neue Erdstöße fürchten.
Nahrungsmittel für die Ärmsten: In Port-au-Prince tragen zwei Frauen einen Sack Reis, der von Hilfsorganisationen verteilt wurde.
Plastikplanen sollen vor dem Regen schützen: Ein Mädchen läuft in Port-au-Prince durch eines der unzähligen Camps, in denen Erdbebenopfer ausharren. Schätzungen zufolge wurden 1,3 Millionen Menschen durch das Beben obdachlos.
Abtransport: Polizisten nehmen Plünderer in Gewahrsam, die in den Trümmern eines zerstörten Hauses nach Brauchbarem gesucht hatten. In Port-au-Prince kam es nach dem Erdbeben häufig zu Plünderungen.
Gebt ihn mir zurück: Eine Frau weint, weil ihr Mann von der Polizei festgenommen wurde.
Warten auf Brot und Reis: Frauen stehen in Port-au-Prince in einer langen Schlange für eine Nahrungsmittelverteilung.
Zwei frühere US-Präsidenten, eine Mission: Bill Clinton und George W. Bush besuchten zehn Wochen nach dem Erdbeben gemeinsam Haiti und warben um weitere Hilfen für das Land.
Weg mit dem Schutt: Eine Gruppe von Haitianern bei Aufräumarbeiten an einer restlos zerstörten Schule.
Prominenter Gast: Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon macht sich bei einem Besuch in einem Obdachlosenlager in Port-au-Prince Mitte März ein Bild von der Lage der Erdbebenopfer.
Hauptsache Wasser: Ein Mann trinkt in der haitianischen Hauptstadt aus einer geplatzen Leitung - in den ersten Tagen nach dem Beben litten die Menschen in Port-au-Prince unter Wassermangel, inzwischen hat sich die Situation entspannt.