Halali: Royals auf der Pirsch - DER SPIEGEL
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Halali Royals auf der Pirsch

Die Queen tat es, ihr Prinzgemahl Philip auch, ihre königlichen Vorfahren sowieso: Das Jagen galt dem Hochadel nicht nur als ideale Freizeitgestaltung, sondern auch als Demonstrationsmöglichkeit von Durchschlagskraft und Agilität. Heute dürfen die Royals dieses Hobby nicht mehr demonstrativ zelebrieren - zu groß ist inzwischen die Lobby der Tierschützer.
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Das waren noch Zeiten, als die Royals nach guter kolonialer Sitte in Indien zur Jagd schritten - und kein Tierschützer es wagte, in den Medien Kritik zu üben! Das Foto vom 26. Januar 1961 zeigt die Queen (Mitte) und Prinz Philip (ganz links) bei der Tigerjagd in Indien. Letzterer hatte das Tier höchstselbst zur Strecke gebracht, das Fell wurde nach Windsor Castle geschickt.

Foto: Getty Images
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Ihre Verbundenheit zur Tierwelt zeigte die Queen in den letzten Jahren vor allem bei Ausritten mit ihrer Tochter Anne und Enkelin Zara Phillips. Letztere gewann bei den Weltreiterspielen 2006 in Aachen die Einzelgoldmedaille und die Silbermedaille mit der Mannschaft.

Foto: DPA
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Auf dem jüngsten Sohn der Queen, Prinz Edward, lastet nun ein unerquicklicher Verdacht: Schlug er bei der Fasanenjagd auf einen der Apportierhunde ein?

Foto: Getty Images
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Edwards Ururgroßvater König Edward VII. (1901-1910) mit einem erlegten Hirschen. Das Staatsoberhaupt galt allerdings nur als mediokrer Schütze.

Foto: Getty Images
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Bevorzugte Hunderasse der Queen ist der Corgi, stets leben mehrere der Tiere im royalen Haushalt. Der Corgi wird bei der Jagd eingestzt und gilt als kinderlieb.

Foto: Getty Images
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Der britische Thronfolger Prinz Charles ist ebenfalls ein leidenschaftlicher Jäger. Dass er seine Söhne schon als Kinder mit zur Hirschjagd auf Schloss Balmoral in Schottland nahm, rief britische Tierschützer auf den Plan.

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