Halloween-Deko "Star Wars" und Leichen im Vorgarten
Zwei Stockwerke hoch, das Cockpit mit Kanonen und roten Leuchten ausgerüstet: Im US-Bundesstaat Ohio hat Nick Meyer ein halbes Jahr Zeit in das Modell eines Angriffstransporters (AT-AT) aus "Star Wars" investiert.
"Wir sind beide ziemlich begabt, aber das ist auch keine Raketenwissenschaft", sagte der 39-jährige Meyer über den Bau, den er zusammen mit seinem Freund Anthony Paroda errichtet hat. Rund 1500 Dollar gaben sie für Material aus.
Das Modell besteht aus Sperrholz und Plastikrohren, eine Schaufensterpuppe im Stormtrooper-Look soll es bewachen.
Mit ihrer Leidenschaft für Halloween sind die Meyers in den USA nicht allein: Ein leuchtender Zug aus Kürbissen erstrahlt beim Festival The Great Jack OLantern Blaze im US-Bundesstaat New York.
Vergangenes Jahr hatte auch der damalige US-Präsident Barack Obama mitgemacht - und Kinder ins Weiße Haus eingeladen. Das wurde natürlich auch üppig geschmückt.
Gruseliger ging es da vor ein paar Jahren bei Johnnie Mullins zu: Ein Nachbar hatte angesichts dieser Installation im US-Bundesstaat Oklahoma sogar die Polizei gerufen, nachdem er vermutete, ein echter Mord könne vorgefallen sein.
Der makabere Trend, sich zu dem Fest mit Ebola-Schutzanzügen zu zeigen, hatte 2014 für Ärger gesorgt - in dem Jahr grassierte in Sierra Leone eine Epidemie der Krankheit. James Faulk aus Dallas hatte dieses Setting verteidigt, er wolle bloß ein bisschen Spaß machen.