Halton Arp: Der letzte Gegner des Urknalls - DER SPIEGEL
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Halton Arp Der letzte Gegner des Urknalls

Seit 40 Jahren sammelt Halton Arp Indizien gegen die Urknalltheorie. Erst feierten ihn die Kollegen, doch mit der Zeit wurde er zur größten Nervensäge der Astronomie. Doch für die Wissenschaft sind Querköpfe wie er unentbehrlich.
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Galaxien NGC 5427 (l.) und NGC 5426 (r.): Als seine Kollegen begannen, Galaxien in ein System einzuordnen, hielt Halton Arp Ausschau nach untypischen Galaxien-Paaren. Ihm missfiel die Idee eines Urknalls. 1966 veröffentlichte Arp 338 Fotos in seinem Atlas of Peculiar Galaxies. Hier zu sehen ist die Konstellation Arp 271 in einer Aufnahme des "Gemini South"-Teleskops in Chile.

Foto: Gemini Observatory
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Arps Web-Seite: Man könnte Mitleid bekommen, aber Halton Arp ist keine tragische Figur. "Es macht ihm Spaß querzuschießen", sagt der Kosmologe Gerhard Börner, der mittwochs mit Halton Arp Seniorentennis spielt. Arp sagt: "Ich hatte ein erfülltes Leben."

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Palomar Observatorium bei San Diego in Kalifornien: Weil er jahrelang erfolglos nach Beweisen gegen die Urknalltheorie suchte, bekam Harp Anfang der achtziger Jahre dort keine Beobachtungszeit mehr zugeteilt. "Ketzer-Astronom soll Zugang zur Sternwarte verlieren" schrieb die "Los Angeles Times" 1982.

Foto: Sandy Huffaker/ Getty Images
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