Hamburg-Berlin-Rallye Karawane der Klassiker
Landpartie mit dem Garagengold: Ein Lagonda von 1932 auf dem Weg entlang der Elbe.
Bentley-Boys: Im weißen Rennanzug sitzen diese zwei Auto-Aficionados in einem Stromlinien-Bentley aus der Vorkriegszeit.
Nochmal Sonne tanken: Bevor der Sommer ganz vorbei ist, hat dieses Team aus Bielefeld schnell noch einmal das Dach des Aston Martin DB2 von 1954 zurück geblasen. Für den Fahrtwind sorgt ein 3,0-Liter-Motor mit 141 PS.
Geballte Geschichte: Bei den Zwischenstopps wie hier am Schloß Ulrichhusen stehen schnell mal ein paar tausend Jahre PS-Historie beisammen.
Für alle Wetter gewappnet: Handschuhe, Schal und Brille können nicht schaden, wenn man mit einem offenen Oldtimer durch die nordostdeutsche Provinz rollt.
Beinahe ein Bugatti: Nein, das ist keiner der edlen Sportwagen aus Molsheim. Sondern diese blaue Rennzigarre ist ein Riley TT Sprite von 1935, der mit 1,5 Litern Hubraum und 60 PS verdammt flott voran kommt.
Wem die Stunde schlägt: Ohne Stoppuhren und Wegstreckenzähler ist man auf den Sonderprüfungen hoffnungslos verloren. Und wer Stil hat, verzichtet dabei auf Digitalanzeigen.
Gut behütet: In einem Jaguar XK140 kann man entweder einen Rennhelm tragen - oder zumindest eine Kappe, die an der Herkunft des Autos keine Zweifel lässt.
Schneckenpost. Der Mini Wildgoose fährt mit seinen 34 PS nicht nur so langsam. Sondern genau wie eine Schnecke hat der exotische Engländer auch sein eigenes Haus dabei. Und auf Knopfdruck fährt oben sogar die zweite Etage aus.
Klein aber gemein: Dieser Mini von 1966 war sogar schon bei der Rallye-Monte-Carlo und macht mit seinen 88 PS aus 1,3 Litern nicht nur Krach, sondern auch Tempo.
Lass die Sonne rein: Offen genießt man den Ritt mit dem fliegenden Teppich in einem Rolls-Royce noch viel entspannter. Und wo andere lange am Verdeck nesteln müssen, verschwindet es hier auf Knopfdruck wie von selbst
Fehlt nur noch die Queen: Bei den Ortsdurchfahrten macht der Rolls einen staatstragenden Eindruck.
Jede Sekunde zählt: Ein Volvo PV544 von 1960 bei einer Zeitmessung.
Der Schwarze Lord fährt Cord: Angetrieben von einem Flugzeugmotor mit 4,7 Litern Hubraum und 172 PS gehört der Cord 812 zu den skurrilsten Autos im Rallye-Feld - und überrascht noch mit einer technischen Finesse: Er war das erste Auto mit Klappscheinwerfern.
Ein Hauch von Monte Carlo. Bei der Nachtetappe fühlt man sich fast an die legendäre Rallye in den französischen Seealpen erinnert.
Ein Schiff wird fahren: Beim Start nahe der Landungsbrücken passt ein Dickschiff wie dieser fast 50 Jahre alte Rolls-Royce Silver Cloud perfekt ins Bild.
Hört, hört: Ein majestätischer Horch 830BK von 1935 rollt mit 75 PS aus einem 3,5-Liter-Motor gen Osten.
Steuer statt Studio: Tagesschausprecher Jan Hofer fährt die Rallye bescheiden im Käfer.
Der Name ist Programm: Alpin war es zwar nicht, doch zumindest Sonnenstrahlen gab es auf der Hamburg-Berlin-Klassik für diesen 1953er Sunbeam reichlich. Und 100 PS aus 2,5 Litern haben den nötigen Fahrtwind garantiert.
Ein bisschen wie Bond: Mit einem Aston Martin DB4 von 1961 sticht dieses Paar über einen Becklenburger Marktplatz. Bei 240 PS ist das eine leichte Übung.
Welche Freud, ein Llyod: Mit 19 PS war selbst das platte Land zwischen Hamburg Berlin für diesen 1957er Lloyd LP 600 Kombi eine schwere Prüfung. Doch beim Spalier zwischen all den anderen Oldtimern kommt selbst der Kleine groß raus.
Angasen in Ludwigslust: Am Ende einer Zischenprüfung im Schlosspark gibt dieser Porsche Speedster ordentlich Gas.
Grillfest auf dem Parkplatz: Wo heute meist nur noch lackierter Kunststoff prangt, schmückten sich Autos wie diese beiden Oldtimer früher noch mit jeder Menge echtem Chrom.
Blaues Wunder: Dieser BMW 328 kommt aus dem Jahr 1937 und zählte bei Rennen wie der Mille Miglia zu den heißen Favoriten - mit nicht einmal zwei Litern Hubraum und gerade 80 PS.