Hamburg: Diskussion um ein Flüchtlingsheim im reichen Harvestehude - DER SPIEGEL
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Harvestehude Altbauvilla, Flüchtlingsheim, Penthouse

Mitten in einer der teuersten Gegenden Hamburgs werden demnächst Kriegsflüchtlinge einziehen: In Harvestehude ist ein Flüchtlingsheim geplant. Der Bezirksamtschef sieht keinen Grund zur Diskussion, Anwohner sind anderer Meinung.
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In das ehemalige Kreiswehrersatzamt an der Sophienterrasse sollen zum Ende des Jahres 220 Flüchtlinge einziehen.

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Im wohlhabenden Harvestehude stößt dieser Vorschlag nicht nur auf Zustimmung.

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Den Reichtum direkt vor der Nase: Ein Blick aus dem Fenster des ehemaligen Bundeswehrgebäudes.

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Im Gebäude an der Sophienterrasse 1a muss noch einiges passieren, bis die Flüchtlinge einziehen können.

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Fünf Millionen Euro für den Umbau: Aus den Büroräumen sollen Wohneinheiten mit eigenen Küchen und Bädern werden.

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Im Garten vor dem Haus soll ein Spielplatz entstehen. Die Bushaltestelle ist direkt vor der Haustür.

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Hier können die direkten Nachbarn des ehemaligen Kreiswehrersatzamts bald in schicke Penthäuser ziehen. Das Sophienpalais wird derzeit umgebaut. Für die Innenausstattung wurde Designer Karl Lagerfeld beauftragt.

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Hendrikje Blandow-Schlegel (Mitte) will helfen: Sie hat den Verein Flüchtlingshilfe Harvestehude ins Leben gerufen. Heidrun Petersen-Römer (rechts) ist zweite Vorsitzende, Vladana Dethloff (links) ist ebenfalls im Vorstand. Der Verein zählt bereits 52 Mitglieder.

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Susi Burhenne, hier mit Hund Heidi, wohnt in der Nachbarschaft. Sie denkt, dass die Integration der Flüchtlinge im wohlhabenden Harvestehude für beide Seiten eine Herausforderung wird.

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