Hamburger Hafencity: Stadtteil der Reichen - DER SPIEGEL
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Hamburger Hafencity Stadtteil der Reichen

Zu wenig Grün, zu viel Lärm, "insgesamt ein Reichenviertel": Eine Studie lässt an der prestigeträchtigen Hamburger Hafencity kaum ein gutes Haar. Protest folgt prompt: Die Erkenntnisse des Hamburger Zukunftsrats seien "absolut kontraproduktiv", zürnt die städtische Entwicklungsgesellschaft.
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Spektakuläre Architektur zu spektakulären Preisen: Nirgendwo zahlen die Hamburger pro Quadratmeter so viel wie in der Hafencity.

Foto: MPT / DC Residential
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Im Jahr 1997 verkündete der SPD-Bürgermeister Voscherau die Umwidmung des ehemaligen Freihafen-Gebiets zu einem neuen Wohn- und Bürostadtteil.

Foto: ELBE&FLUT
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Alles andere als eine Geldquelle: Die Studie des Zukunftsrat Hamburg schätzt, dass die Infrastrukturkosten und der Bau der Elbphilharmonie (rechts) ein Loch von 600 Millionen Euro in den Hamburger Haushalt reißen werden.

Foto: Andreas Rentz/ Getty Images
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Das fast fertiggestellte Quartier Strandtorkai/Dalmannkai: Laut der Studie des Zukunftsrat Hamburg "insgesamt ein Reichenviertel".

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Mehr als doppelt soviel Wohnfläche pro Bewohner im Vergleich zur restlichen Stadt: Werbeillustration für exklusive Wohnung im "Marco Polo Tower" in der westlichen Hafencity.

Foto: MPT / DC Residential
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Das im Bau befindliche Überseequartier in der Hamburger Hafencity (Illustration): Weil der Investor nicht genügend Mieter gefunden hat, muss die Stadt einspringen und Flächen anmieten.

Foto: Überseequartier Beteiligungs Gesellschaft
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Der Lohsepark im Überseequartier (Illustration): Die Hafencity GmbH bewirbt ihn als "Central Park" des neuen Stadtteils an, die Zukunftsrat-Studie bemängelt die "Diskrepanz zwischen Werbeauftritt und Realität."

Foto: Vogt Landschaftsarchitekten
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Blick auf den Sandtorkai der Hafencity Hamburg: Der Retortenstadtteil sei "nicht das strahlende Markenprojekt für vollkommene Nachhaltigkeit", urteilt die Studie.

Foto: Fabian Bimmer/ AP
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