Hamburger SV: Die Probleme des HSV - DER SPIEGEL
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Hamburger SV Teurer Kader und viele Fragezeichen

Trotz einer indiskutablen Saison hat der Hamburger SV in der Relegation doch noch den Klassenerhalt geschafft. Wie geht es weiter? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
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Kämpfer und Toptorjäger: Pierre-Michel Lasogga hat den Hamburger SV mit seinen Toren in der Liga gehalten. Auch im Relegations-Rückspiel gegen Greuther Fürth erzielte er den wichtigen Führungstreffer. In der kommenden Saison wird er aber nicht mehr für den HSV auflaufen, die Leihgabe kehrt zur Hertha zurück. Für die klammen Hamburger ist er ohnehin zu teuer geworden.

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Hoffnungsträger: Hakan Calhanoglu (l.) überzeugte in seiner ersten Bundesliga-Saison mit elf Treffern. Der 20-Jährige ist ein großes Talent und soll den HSV in eine bessere Zukunft führen. Doch die Liste der Interessenten ist lang, besonders Bayer Leverkusen will den türkischen Nationalspieler verpflichten.

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Mitläufer als Kapitän: Rafael van der Vaart (r.) ist der große Name des HSV. Die Leistungen des Niederländers in dieser Saison waren aber sehr enttäuschend. In der Rückrunde schoss der Großverdiener kein Tor mehr. Möglicherweise wird er den Club verlassen - was sportlich und finanziell womöglich nicht das Schlechteste wäre.

Foto: CHRISTOF STACHE/ AFP
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Ersatz-Nationalspieler: Marcell Jansen wird trotz mäßiger Auftritte immer mal wieder für die Nationalmannschaft berufen. Er stand sogar im vorläufigen WM-Kader, wurde dann aber als einer der Ersten gestrichen. Bleibt er mal über einen längeren Zeitraum fit, ist er meist tatsächlich ein Leistungsträger. Aber der Vertrag des 28-Jährigen läuft nach der kommenden Saison aus, in diesem Sommer hat er zudem eine Ausstiegsklausel über rund fünf Millionen Euro.

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Trainer Mirko Slomka: Fünfmal in Folge verloren, dann in der Relegation zweimal unentschieden. So richtig konnte der 46-Jährige der Mannschaft keinen Stempel aufdrücken. In Hannover war Slomka in einer ähnlichen Situation jedoch gelungen, aus der grauen Maus der Liga eine Spitzenmannschaft zu formen. Doch Slomkas größte Schwäche, die Defensive, ist die des HSV-Teams.

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Sportdirektor Oliver Kreuzer: Ist er Gefangener der Umstände oder fehlt es ihm an der Qualität für die Bundesliga? Zumindest das Ergebnis ist eindeutig: Kreuzer hat in seinem ersten Jahr als HSV-Sportdirektor eine miese Bilanz. Im Fall einer Strukturreform des Clubs wird er seinen Posten mit hoher Wahrscheinlichkeit verlieren. Aber auch so muss Kreuzer um seinen Job zittern.

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Vorstandsboss Carl-Edgar Jarchow: Der HSV-Chef steht seit Langem in der Kritik, setzt sich HSVPlus durch, muss 59-Jährige gehen. Wenn nicht, dürfte er wohl erst einmal bleiben.

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Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?