Hamburger SV: Saison des Schreckens - DER SPIEGEL
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Hamburger SV Saison des Schreckens

Sechs Niederlagen in Folge, die meisten Gegentore, Tabellenplatz 17 - der Hamburger Saison erlebte eine Horrorsaison. Trainer Bert van Marwijk und der Vorstand dürfen aber weiter arbeiten.
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Sie hatten sich so viel vorgenommen für die Saison 2013/2014: HSV-Vorstandschef Carl-Edgar Jarchow (r.) und Sportdirektor Oliver Kreuzer. "Wir wollen versuchen, nächstes Jahr international dabei zu sein", sagte Kreuzer nach Amtsantritt. Langfristiges Ziel seien natürlich Titel: "Es wäre schön, mal wieder die Schale hochzuheben."

Foto: Axel Heimken/ dpa
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Anspruch und Wirklichkeit klafften beim HSV in jüngerer Vergangenheit aber stets auseinander. So auch diesmal: Am zweiten Spieltag verlor die Mannschaft von Trainer Thorsten Fink 1:5 gegen Hoffenheim.

Foto: Stuart Franklin/ Bongarts/Getty Images
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Drei Wochen später setzte es eine 2:6-Pleite in Dortmund.

Foto: Lars Baron/ Bongarts/Getty Images
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Fink wurde entlassen, Rodolfo Cardoso (l.) übernahm für zwei Spiele als Interimstrainer. Im Pokal gab es einen Pflichtsieg gegen Fürth, in der Liga die nächste Enttäuschung: Hamburg verlor das Nordderby gegen Werder Bremen 0:2.

Foto: Martin Rose/ Bongarts/Getty Images
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Er sollte für die Wende sorgen: Bert van Marwijk. Der ehemalige Trainer der Niederlande debütierte beim Auswärtsspiel in Frankfurt (2:2).

Foto: Angelika Warmuth/ dpa
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Zunächst sah es danach aus, als gelänge dem HSV mit van Marwijk das Comeback. Nach dem 3:1-Erfolg über Hannover am 13. Spieltag fehlten Hamburg sechs Punkte auf die Europa-League-Ränge. Doch der Sieg sollte für lange Zeit der letzte bleiben.

Foto: Peter Steffen/ dpa
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Mittlerweile ist der HSV in der Bundesliga seit sieben Spielen ohne Sieg. Die vergangenen sechs Partien wurden verloren, zuletzt setzte es gegen Schalke, Hoffenheim und Hertha drei 0:3-Pleiten in Folge.

Foto: Oliver Hardt/ Bongarts/Getty Images
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Nach der Niederlage gegen Berlin im eigenen Stadion meuterten die Fans. Sie belagerten den Spielerparkplatz, warfen mit Gegenständen. Einige von ihnen wurden festgenommen.

Foto: Oliver Hardt/ Bongarts/Getty Images
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Trainer van Marwijk darf aber weiterarbeiten. Er bereitet die Mannschaft auf das Pokal-Viertelfinale gegen den FC Bayern vor. Am Wochenende steht das Kellerduell beim Tabellenletzten Braunschweig an.

Foto: CHRISTOF STACHE/ AFP
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Dabei wünschen sich viele Fans Felix Magath als Retter für den HSV. Seit Wochen wird er mit dem HSV in Verbindung gebracht - und wandte sich nun via Facebook an die Fans: "Beim HSV muss ab sofort auf allen Ebenen der Fußball wieder im Vordergrund stehen. Es geht jetzt nur noch um den Kassenerhalt."

Foto: Thomas Niedermueller/ Bongarts/Getty Images
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Mit Magath assoziieren viele Hamburger Erfolg. Als HSV-Spieler prägte er von 1976-1986 eine Ära, gewann mit dem Club unter anderem den Europapokal der Landesmeister (1983). Später war Magath kurzzeitig HSV-Trainer (1995-1997). Erstmal darf van Marwijk dieses Amt aber weiterführen.

Foto: Bongarts/ Getty Images
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Auch Vorstandschef Jarchow darf erstmal weitermachen. Doch sollte der HSV weiter verlieren, dürfte auch die nächste Krisensitzung kommen.

Foto: Bodo Marks/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?