Hamburger Wahlkampf Szenen einer Fehde
Wahlplakat von Hamburgs Bürgermeister Christoph Ahlhaus (CDU): "Und nu?" - der Slogan soll lässig sein, klingt aber eher verwirrend.
Ahlhaus mit seinem Konkurrenten, SPD-Herausforderer Olaf Scholz. Für Bälle und Empfänge lächeln sie gemeinsam in die Kamera.
CDU-Wahlkampfveranstaltung mit Promi-Gast Angela Merkel (in der Hamburger Fischauktionshalle). Knapp zehn Jahre regierte die Union an der Elbe - bewahrheiten sich die Umfragen, steht ein Regierungswechsel an.
Küsschen für die Gattin: Ahlhaus mit seiner Frau Simone. Der Politiker machte sich als Hamburger Innensenator einen Ruf als konservativer Hardliner, beerbte Ole von Beust nach seinem spektakulären Rücktritt im Amt.
Auch auf dem Rummel Hamburger Dom setzt der Spitzenkandidat auf die Symbolkraft einer First Lady.
SPD-Mann Olaf Scholz mit Gattin Britta Ernst, die für die Sozialdemokraten in der Bürgerschaft sitzt.
Spitzenkandidat Scholz: Im Kabinett Merkel hatte er den Spitznamen "Scholzomat" weg, wegen seiner technokratischen Reden. Im aktuellen Wahlkampf wirbt er um das Vertrauen der Hamburger - auch auf seinen Wahlplakaten.
Offizieller Internetauftritt der CDU: Sie setzt aufs klassisches Gegner-Bashing.
Die Suche nach Olaf Scholz auf Facebook: Viele Nachahmer, doch es gibt nur ein Politiker-Original.
Ahlhaus zieht nach, mit einer eigenen Internetseite: "Ich mache nicht Politik, um Wahlen zu gewinnen - ich möchte Wahlen gewinnen, um die richtige Politik machen zu können"